Die Hölle. 12. Gesang.
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| Der Anfang dieses Gesanges bezieht sich, was die Lokalität betrifft, auf einen Bergsturz bei Trient, welcher während der Anwesenheit Dante's bei Can grande in Verona stattgefunden haben soll; dem Sinne nach auf den Liebestod des Erlösers und die darauffolgende Höllenfahrt Christi. Die Gewaltthätigen sollen hier ihr Genüge haben, indem sie in einem Blutmeerr umherwaten. Der Minotaurus, ein Ungeheuer, welches Theseus erschlug, schreckt die Wanderer. Er ist wohl als Symbol der Gewaltthätigkeit zu betrachten. Wir finden hier Alexander, den Tyrannen von Pherä in Thessalien, Dyonis von Syracus, durch Schillers Ballade bekannt, Ezzelin von Romano, Haupt der Ghibellinen in der Lombardei, welcher ausgerufen hat: "Die Sünden der Welt verlangen Strafe, und wir sind der Welt gegeben, um für die Verbrechen Rache zu nehmen", Obizzo von Este, Herr von Ferrara, Führer der Guelphen, und Guido von Montfort, Statthalter Carl's von Anjou in Toscana, welcher Heinrich, Richard von Kornwalls Sohn, auf seiner Rückkehr vom Kreuzzug im Dom von Viterbo während des Meßopfers erschlug und ihn bei den Haaren auf dem Marktplatz umherschleifte. Eduard von England ließ dem Ermordeten eine Bildsäule in London setzen. Die Statue hält einen Becher mit dem einbalsamirten Herzen Heinrichs in der Hand, umgeben von der Inschrift: "Ich weihe meinen Blutsverwandten das mit dem Schwert durchstochene Herz." Außer diesen befindet sich noch Attila, der Hunnenfürst, Pyrrhus der Römerfeind, Sextus Pompejus, der nach Cäsars Tod die Triumvirn bekämpfte, Rinier Pazzo und Rinier von Corneto, zwei Räuber aus dem 14. Jahrhundert, in diesem Kreis. Die Wächter dieser Blutmenschen sind Centauren, unter andern Chiron, der Erzieher des Achill, Nessus der Räuber der Dyaneira, der von ihrem Gemahl Hercules mit dem Pfeil, den dieser in Hyderblut getränkt hatte, erschossen ward, und sterbend dem leichtgläubigen Weibe das Hemd schenkte, in welchem Hercules verbrannte, Pholus, den derselbe Held nach einem Gelage tödtete, bei dem die Centauren ein ganzes Faß, ihnen von Bachos geschenkt, zur Feier des Gastes ausstachen, dann Händel anfingen und so den Zorn des Hercules auf sich zogen. Nessus läßt sich willig finden, die Dichter auf seinem Pferderücken über das Blutmeer zu tragen. | |
| 1 | So wild erschien, die ich betrat, die Küste, |
| So schrecklich, was der Abgrund noch enthält, | |
| Daß Jeder bei dem Anblick schaudern müßte. | |
| 4 | Der Ort gleicht bei Trient dem Trümmerfeld, |
| Das, weil der Grund gebebt, entstand vor Zeiten, | |
| Vielleicht auch weil der Stein in sich zerfällt, | |
| 7 | Dem Bergsturz, der der Etsch einst in die Seiten |
Laut krachend fiel, von himmelhoher Fluth; |
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Dort steht der Wandrer, zitternd auszugleiten, |
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| 10 | Denn ach, kein Pfad führt ihn der Tiefe zu. |
So war auch uns're Bahn. Weh Creta's Schande, |
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Das Thier, ermpfangen von der falschen Kuh, |
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| 13 | Sah ich sich dehnen auf dem Klippenrande, |
Das, als es uns erblickt, vor Wuth fast birst, |
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Und selbst sich beißt, zernagt vom innern Brande. |
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| 16 | Da rief ihm Jener zu: "Glaubst du der Fürst |
Sei von Athen in diesen Schlund gerathen, |
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Der dich erschlug auf Erden? Nein du wirst |
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| 19 | Berühren diesen nicht, denn nicht berathen |
Von deiner Schwester kommt er, Ungethüm, |
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Er soll nur schau'n den Lohn der bösen Thaten." |
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| 22 | Wie sich der Stier losreißt mit Ungestüm, |
Wenn tödtlich er getroffen ward vom Beile, |
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Und taumelnd springt, da geh'n unmöglich ihm, |
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| 25 | So rast der Minotaurus. "Such in Eile |
Den Druchgang", rief Virgil, "rett' dich durch Flucht, |
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So lang er tobt!" Hinab klomm ich die Steile |
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| 28 | Und unter meines Fußes neuer Wucht |
Bewegte sich das lose Steingerülle. |
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Da schweigend ich hinabstieg in die Schlucht, |
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| 31 | Begann mein Hort: "Du sinnst wohl in der Stille |
Dem Ursprung nach der Trümmer, hier bewacht |
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Vom Scheusal, das gezähmt jetzt hat mein Wille. |
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| 34 | So wisse, denn als ich betrat den Schacht |
Zum letztenmal, war noch der Fels, der breite, |
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Gefallen nicht, in Splitter nicht zerkracht. |
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| 37 | Doch eh' der Mächt'ge kam, der große Beute |
Aus jenem ober'n Kreis entführt, des Dis, |
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Erbebte wild das Thal von jeder Seite; |
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| 40 | Da wähnte ich, nicht nur dies Grabverließ, |
Nein, auch das All' sei ganz von Lieb durchzittert, |
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Von Liebe, die so stark sich einst erwies, |
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| 43 | Daß sie zum Chaos Welten hat zersplittert. |
Als das geschah, verlor auch seinen Halt |
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Der alte Fels, und fiel von Lieb' erschüttert, |
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| 46 | Doch blick' ins Thal jetzt, denn der Blutstrom wallt |
Schon nah heran, von dem die überronnen, |
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Die an dem Nächsten ausgeübt Gewalt. |
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| 49 | O blinde Gier, o Zorn, im Licht der Sonnen |
Spornt Ihr durchs kurze Leben uns voll Noth, |
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Im ew'gen taucht Ihr uns in solchen Bronnen!" |
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| 52 | Wie mir Virgil beschrieb, dehnt weit und roth |
Ein Graben sich im Bogen, gleich den Ringen, |
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Die auswärts laufen um den Höllenschlot. |
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| 55 | Und zwischen Fels und Fluß sah ich in Sprüngen |
Centauren auf des Wildes Spur sich nah'n, |
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Bewehrt, wie sie zur Jagd auf Erden gingen. |
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| 58 | Sie stutzten gleich im Lauf, als sie uns sah'n. |
Und drei mit ihrem Waidgeräth verließen |
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Den wilden Trupp und sprengten auf uns an: |
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| 61 | "Sagt, welche Strafe kommt Ihr abzubüßen?" |
Rief Einer, der bereit schon hielt den Pfeil, |
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"Ihr dort am Fels, sagt's gleich, sonst werd ich schießen!" |
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| 64 | "Die Antwort wird dem Chiron nur zu Theil, |
Der dorten steht, nicht dir", so sprach der Gute, |
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"Du warst hartköpfig stets, dir nicht zum Heil"; |
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| 67 | Und dann zu mir: "Hier droht im Uebermuthe |
Uns Nessus, der für Dijaneira starb, |
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Und selbst sich rächte mit dem eig'nen Blute. |
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| 70 | Der dort ist Chiron, welcher Ruhm erwarb, |
Weil er Achill erzog; ernst blickt er nieder, |
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Wo Folo dräut, den einst der Zorn verdarb. |
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| 73 | Hier tummeln tausend sich gelenk die Glieder, |
Und treiben den, der auftaucht aus dem Fluß |
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Mehr als die Schuld erlaubt, ins Blutbad wieder. |
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| 76 | Jetzt wählte Chiron einen Pfeil zum Schuß, |
Strich mit den Federn sich den Bart zur Seite |
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Vom großen Mund und rief: "Seht unterm Fuß |
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| 79 | Des Letzten dort rollt das Gestein ins Weite; |
Was er berührt, das regt sich; nicht die Art |
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Ist dies der Todten; wer ist dort der Zweite?" |
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| 82 | Da sprach Virgil, der nah' trat dem im Bart, |
Und bis zur Brust g'rad reicht dem Doppelwesen, |
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Zum Punkt, wo zwei Naturen sich gepaart; |
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| 85 | "Er lebt, dem ich zum Führer bin erlesen; |
Uns treibt nicht Lust, nein Noth zu diesem Zug. |
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Die schönste Seele, diesen zu erlösen, |
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| 88 | Brach ab den Lobgesang und ist im Flug, |
Dies neue Amt mir zu verleih'n erschienen. |
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Er ist kein Frevler, ich bin rein von Trug. |
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| 91 | Um jener Tugend willen, der zu dienen |
Auf solchem Schreckenspfad ich bin gereist, |
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Gieb einen der Centauren uns, der kühnen, |
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| 94 | Zum Führer, der die Furth im Strom uns weist, |
Und auf den Rücken trage den Genossen, |
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Denn nicht fliegt durch die Luft er wie ein Geist." |
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| 97 | Da wandte Chiron sich und sprach entschlossen: |
"Auf Nessus, führ' sie, triffst du andern Schwarm |
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Am Ufer an, schütz' diese vor den Rossen. |
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| 100 | So setzten fort den Weg wir ohne Harm, |
Am rothen Fluß, der um die Frevler rauchet, |
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Beschützt von Nessus' pfeilbewehrtem Arm. |
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| 103 | Bis an die Brust stand mancher eingetauchet. |
"Tyrannen sind's", rief der Centaur und wies |
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Auf die, die frevelnd ihre Macht mißbrauchet. |
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| 106 | "Den Alexander sieh', den Dionis, |
Siciliens Unterdrücker viele Jahre, |
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Dort Ezzelin, der Padua's Dränger hieß, |
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| 109 | Die düst're Stirn umwölkt von Rabenhaare. |
Oppizzo Este ist der Blonde dort, |
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An dem, so meldet's das Gericht, das wahre, |
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| 112 | Sein schlechter Sohn beging den grausen Mord." |
Da wandt' ich fragend mich zur Dichterseele. |
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"Der Erste sei dir Nessus", sprach mein Hort, |
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| 115 | "Der Zweite ich; er redet ohne Fehle." |
Und weiterhin blickt der Centaur gespannt |
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Nach Leuten, die versenkt bis an die Kehle. |
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| 118 | Auf Einen deutend, der da abseits stand: |
"Schaut diesen", rief er, "der in Gottes Armen |
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Das Herz durchstach, verehrt am Themsestrand!" |
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| 121 | Dann sah ich Volk, viel' kannt' ich jener Armen, |
Mit Kopf und Brust aufragend aus dem Sud, |
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Frei bis zum Gurt vom rothen Schaum, dem warmen. |
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| 124 | So wurde seichter nach und nach das Blut, |
Und kochte um den Fuß nur andern Sündern. |
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Hier fand den Weg auch Nessus durch die Fluth. |
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| 127 | "Du siehst", sprach dieser, "sich die Lauge mindern |
Auf dieser Seite bis zur Furt im Fluß, |
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So daß auch hier sich alle Qualen lindern. |
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| 130 | Auf jener wächst sie wieder bis zum Schluß |
Des ganzen Kreises, wo die tiefsten Stellen, |
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Wo Tyrannei Blut trinkt im Ueberfluß. |
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| 133 | Gerechtigkeit bestraft in diesen Wellen |
Der Erde Geißel, Attila's Gewalt, |
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Den Pyrrhus und den Sextus; Thränenquellen |
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| 136 | Preßt aus sie von Corneto dem Rinald, |
Auch dem Rinaldo Pazzo, die beweinen |
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Den schnöden Straßenraub." Jetzt macht er Halt |
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| 139 | Und durch die Furt kehrt heim er zu den Seinen. 14.09. 2006 |