Die Hölle. 30. Gesang. |
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| S. 134-38 | |
| 134 In diesem Kapitel schreitet die Handlung nicht vorwärts da es nur Betrachtungen und Gespräche enthält. Bei diesen werden wir an Athamas, den Schwiegersohn des Gründers von Theben, Cadmus, erinnert. Um der Semele willen hatte Juno der Stadt und ihrem Königshause Rache geschworen. Sie sandte die Furie Tisiphone zu Ino, der Semele Schwester, und deren Ehegemahl Athamas, welche beide wahnsinnig machte. Dieser zerschmetterte einen seiner Söhne an einem Felsen, indeß die Mutter mit dem andern in's Meer sprang. Von Neptun wurde aber Ino und ihr Kind in Wassergottheiten verwandelt, und hieß jene nun Leucothea und ihr Sohn Palämon. Cadmus und seine Gattin, die als Menschen zu viel gelitten hatten, nahmen Gestalt und Wesen gefühlloser Schlangen an. Diesem Beispiel von Wuth und Wahnsinn wird noch das der Hecuba hinzugefügt, welche raste und wie ein Hund bellte, als sie nach dem Verlust der Polixena die Leiche ihres letzten Sohnes Polydor fand. Der Schatten des Hans Schicchi, welcher die Rolle eines Sterbenden spielte und ein falsches Testament verfaßte, und derjenige der Myrrha, Tochter des Cinyras, Königs von Paphos, die sich der schändlichsten List schuldig machte, toben vorüber, indeß Meister Adam von Brescia, der Falschmünzer, welcher in Casentino, dem obern Arnothal, in Romena wohnte, und nach dem Born Branda in Siena oder nach dem Spiegel des Narziß, zwei frischen Quellen schmachtet, sich nicht von der Stelle rühren kann. Seine Feinde sind Guido von Alessandro, toskanische Edelleute. Hier finden wir noch Pothiphar's Weib, (135) die freche Verläumderin, und Sinon, den Griechen, der schon früher als der Erzbetrüger und Urheber des Unterganges von Troja bezeichent wurde. | |
| 1 | Zur Zeit, als Juno wider Thebens Blut |
| Im Zorne wegen Semele entbrannte, | |
| Und oft das Volk schon traf in ihrer Wuth, | |
| 4 | Ergriff der Wahnsinn so den Atamante, |
| Daß er die Gattin, nahend voll Vertrau'n, | |
| An jeder Hand 'nen Sohn, nicht mehr erkannte | |
| 7 | Und schrie: "Stellt aus das Netz, denn ich will traun |
Die Löwin fangen und die Löw'chen greifen." |
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Dann streckte aus er mitleidlose Klau'n, |
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| 10 | Learch, der Söhne einen fortzuschleifen, |
Und schmettert' ihm am Fels entzwei das Haupt. |
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Da, mit dem andern Kind sich zu ersäufen, |
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| 13 | Stürzt' in den Fluß das Weib sich, sinnberaubt, |
Als das Geschick zerschellt' mit einem Streiche |
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Der Troer Stolz, der Alles sich erlaubt', |
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| 16 | Der König fiel zugleich mit seinem Reiche, |
Als Hecuba todt Polixenen fand, |
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Und Polidor am Ufer sah als Leiche, |
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| 19 | Da ward so ganz umnachtet ihr Verstand, |
Daß sie zu bell'n begann, wie Hunde bellen. |
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Doch weder Thebens Furien wuthentbrannt, |
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| 22 | Noch Troja's, sah so wild man Opfer fällen, |
Zerfleischen so die Glieder einem Thier, |
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Um wie viel wen'ger Menschen zu zerschellen, |
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| 25 | Als wie zwei Schatten bleich und nackt, ich hier |
Die Wuth sah kühlen an der Andern Glieder. |
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Wie Schweine stürzen aus des Kobens Thür, |
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| 28 | So rannten Jene beißend Alles nieder; |
Der Eine griff Capocchio'n am Genick, |
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Und schleift' am Boden ihn, dann floh er wieder. |
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| 31 | Der Aretiner blieb erschreckt zurück |
Und sprach zu mir: "Johannes Schicchi heißet |
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Der Kobold, er zerfleischt uns Stück für Stück." |
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| 34 | "Willst du dem Zweiten, der dort um sich beißet, |
Entgeh'n", rief ich, "dann sag mir, wer es ist?" |
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"Das ist der Myrrha Geist, der uns zerreißet, 136 |
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| 37 | In Lieb', doch nicht in frommer, wie Ihr wißt, |
Dem Vater zugethan; mit Truggestalten |
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Lockt' sie ihn einst, und kam zum Ziel durch List. |
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| 40 | So hat auch der, was er erstrebt erhalten, |
Der hier wie'n Irrlicht hin und wieder schnob; |
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Buoso Donati ahmend nach, den alten, |
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| 43 | Macht' er ein falsches Testament, darob |
Zum Lohn das beste Pferd der Heerde heischend." |
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Capocchio sprach's, indeß von dannen stob |
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| 46 | Das Paar, die Zähne fletschend, beißend, kreischend. |
Jetzt wandte zu den Andern ich mich um |
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Und dort bemerkt' ich Einen, ähnlich täuschend |
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| 49 | 'Ner Leyer, dick der Bauch, die Arme krumm, |
Ihr gleich bis dahin, wo der Leib sich spaltet. |
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Mit offnen Lippen, ausgedörrt und stumm, |
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| 52 | Wie'n Mann, bei dem durch Wassersucht erkaltet |
Das Blut zu weißem Saft, und dem zur Last |
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Die Glieder sind, harmonisch nicht gestaltet, |
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| 55 | Da nicht der Bauch wie einst zum Kopf mehr paßt, |
Schwindsücht'gen gleich, die sich in Durst verzehren, |
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So lag er da, das Auge matt verglast. |
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| 58 | "Ihr", keucht er, "frei von unsrer Qual, der schweren, |
Warum Ihr's seid, das fass' ich nicht, mein Leid |
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Seht an, seht, wie hier Adam muß entbehren! |
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| 61 | Im Leben hatt' ich was ich wollt', und heut' |
Möcht' ich ein Tröpflein Wasser nur genießen! |
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Umsonst! Und Quellen seh' ich allezeit |
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| 64 | Von Casentin sich kühl und frisch ergießen |
Zum Arno, auf den Hügeln vielverzweigt. |
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Mehr dörrt's mich aus, seh' ich im Geist sie fließen, |
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| 67 | Als es das Siechthum thut, das so mich bleicht, |
Und mager macht mein Antlitz. Dies Gefilde |
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Hat oft mir die Gerechtigkeit gezeigt, |
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| 70 | Weil dort ich Uebles that und mit dem Bilde |
Des Täufers falsches Geld vermessen schlug, |
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D'rum hat mich dort verzehrt das Feu'r, das wilde. |
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| 73 | Doch käm' jetzt Alexanders Geist im Flug, |
Käm' Guido mit den Brüdern in die Hölle, |
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O das erquickte mehr mich als genug, 137 |
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| 76 | Das säh' ich lieber noch als Branda's Quelle. |
Wenn die nicht irr'n, die laufen kreuz und quer, |
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So ist von Drei'n der Eine schon zur Stelle; |
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| 79 | Doch ach, was hilft's, ich bin zum Geh'n zu schwer; |
Könnt' ich in hundert Jahren vorwärts schleichen |
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Nur einen Zoll breit, o gewiß ich wär' |
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| 82 | Schon auf dem Weg, ich würde sie erreichen, |
Wenn auch elf Meilen wohl im Umkreis hat |
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'Ne halb' im Durchschnitt dieses Thal der Seuchen. |
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| 85 | Romena's Herrn sind schuld an meiner That. |
Florinen prägt' aus Gold ich, das sie gaben, |
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Und setzte bei Legirung drei Karat; |
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| 88 | D'rum bin mit solchem Volk ich hier begraben." |
"Wer sind", frug ich, "die Zwei, von Dampf umwallt, |
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Hier rechts, die sich gerührt noch gar nicht haben? |
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| 91 | Sie dampfen wie die Hand, wenn's draußen kalt, |
Nach heißem Bade dampft, kommt man in's Freie." |
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Und er: "Als ich gestürzt in diesen Spalt, |
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| 94 | Fand ich sie vor, nicht rührten sich die Zweie |
Und thun es wohl auch nicht in Ewigkeit. |
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Der eine Schatten ist die Ungetrue, |
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| 97 | Die Joseph angeklagt mit falschem Eid, |
Der andre ist Sinon von Troja, Grieche." |
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Erzürnt wohl, daß nicht größre Wichtigkeit |
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| 100 | Ihm Adam beigelegt, stieß jetzt der Sieche |
Den Fälscher an den Leib, der dröhnt und schnarrt |
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Wie'n Trommelfell, doch murmelnd derbe Flüche, |
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| 103 | Schlägt dieser mit 'nem Arm nicht minder hart |
Ihm in's Gesicht und ruft: "Den kann ich regen, |
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Noch schlägt, noch trifft mein Arm nach alter Art, |
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| 106 | Kann ich auch sonst die Glieder nicht bewegen." |
Und Jener: "Auf dem Weg zum Holzstoß hast |
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Du nicht so schnell geregt ihn, doch beim Prägen |
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| 109 | War rasch er wie der Wind!" "Grad' weil's dir paßt," |
Rief Adam, "sprichst du wahr! bedenk, Verräther, |
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Wie falsch du zeugtest einst als Troja's Gast!" |
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| 112 | "Sprach falsch ich einst, so prägtest falsch du später; |
Für einen Fehler ward ich nur verdammt, |
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Doch du für mehr, als je ein Missethäter 138 |
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| 115 | Begangen hat, ja Viele insgesammt." |
"Denk", stöhnte Adam mit verdorrter Kehle, |
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"An's Roß und denk, wie Troja aufgeflammt! |
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| 118 | Das sei die Strafe, die dich Lügner quäle, |
Daß aller Welt die Schandthat ist bekannt!" |
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"Und deine Strafe", rief des Griechen Seele, |
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| 121 | "Sei, daß dein Leib aufschwillt wie eine Wand, |
Und Durst dich plagt! nie sollst du Wasser schmecken, |
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Bin durstig ich, so quält dich Fieberbrand! |
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| 124 | O könnt'st du an Narzissus' Spiegel lecken!" |
Schon horcht' ich lange eifrig auf den Streit; |
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Da rief Virgil, noch schwindelt's mir vor Schrecken: |
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| 127 | "Viel fehlt nicht und wir Beide sind entzweit!" |
Als ich den Zorn sah auf der Stirn, der hehren, |
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Ward mir wie dem, der träumt von Angst und Leid |
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| 130 | Und träumend wünscht: "O wenn's nur Träume wären!" |
Entschuld'gen wollt' ich mich und schwieg doch scheu |
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Und ahnt' im Herzen nicht, dem trostesleeren, |
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| 133 | Daß so am Besten ich entschuldigt sei; |
Denn sieh', er sprach mit ausgesöhnten Mienen: |
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"Mach' von des Kummers Bürde jetzt dich frei! |
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| 136 | Schon mindre Scham kann größern Fehltritt sühnen, |
Nur Eins laß dir fortan auf unsrer Fahrt, |
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Wo du auch sei'st, zur festen Richtschnur dienen: |
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| 139 | Sollt' dich zu einem Volk von solcher Art, |
Wie das ist, was du trafst in diesem Kreise, |
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Wo die Gemeinheit, ach, so dicht geschaart, |
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| 142 | Dein Schicksal noch mal führen auf der Reise, |
So wende dich nicht mehr zu ihnen hin, |
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Nein, sei bewußt dir, stets im Herzen weise, |
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| 145 | Daß ich dir überall zur Seite bin. |
Unwürdig ist es, das o Sohn bedenke, |
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Auf solche Dinge richten seinen Sinn |
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| 148 | Und hören wollen niedriges Gezänke." 31.01. 2007 |