Paradies. 4. Gesang. |
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| Das Tema der Gelübde wird hier noch weiter ausgeführt. Dante erscheint es ungerecht, daß durch fremde Tyrannei, welche die Erfüllung eines Gelübdes verhindert, der Unschuldige nun minderer Seligkeit genießt. Beatrice macht ihm klar, wie haltlos diese Zweifel sind, da Alle sich in einem Himmel befinden. Das Erscheinen der Geister auf verschiedenen Sternen soll ihm nur einen Begriff ihrer Seelenverfassung geben; sie sind aber durchaus nicht an einen besondern Ort gefesselt, noch fehlt das Geringste an ihrem Glück. Entschuldigt wird die Auflösung eines Gelübdes, wenn mit Sicherheit dadurch große Uebel abgewendet werden können, und auf den Widerstreit der verschiedenen Pflichten (346) hingewiesen, im Fall gleich heilige Autoritäten entgegengesetzte Befehle erlassen. Das Beispiel des Alkmäon, der auf Befehl seines Vaters seine Mutter tödtete, erläutert den Ausspruch. Welch' spitzfindige Erklärungen Dante hier nun auch aneinanderreiht, so folgt doch am Schluß dem mächtigen Drang seiner energischen Natur und giebt der Freiheit des Willens, die Nichts brechen kann, die Ehre. Lorenzo, welcher auf dem Rost ausharrte und Mutius, der die Hand in's Feuer hielt, sind leuchtende Beispiele. Es kommt dann die Lehre des Plato, jede Seele sei von einem Stern ausgegangen und kehre zu demselben zurück, zur Besprechung, an die sich Betrachtungen über die Astrologie schließen, welche auch auf den freien Willen Bezug haben. Wenn gegen den Schluß hin von einem ersten Liebenden die Rede ist, so muß man darunter Gott selbst verstehn. Nachzutragen ist noch die geschichtliche Beziehung von Daniel und Nebukadnezar. Dieser König hatte einen Traum von Bedeutung gehabt und wußte sich plötzlich desselben nicht mehr zu erinnern. Er ließ alle Traumdeuter seines Hofes zusammenkommen und drohete ihnen das Leben zu nehmen, wenn sie seinem Gedächtniß nicht zu Hülfe kämen. Da erschien Daniel als Rettter in der Noth. |
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| 1 | Sollt' von zwei Speisen eine wählen müssen |
Der Mensch, gleich lockend, gleich erreichbar ihm, |
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So stürb' er Hungers, eh er angebissen. |
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| 4 | Nicht rührt das Lamm sich, wenn ein Ungethüm, |
Ein Wolf, ihm hier, ein andrer dort zur Seite; |
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Der Hund auch steht, der sonst so ungestüm, |
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| 7 | Flieht rechts ein Reh und links ein Reh in's Weite. |
So auch, weil nicht nur auf der Zunge lag |
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Mir eine Frage, nein auch noch die zweite, |
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| 10 | Schwieg ich betreten, doch mein Auge sprach. |
Wie Daniel sich beeilte zu erfüllen |
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Nebukadnezars Wunsch, so schnell kam nach |
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| 13 | Die Gute dem, den ich gehegt im Stillen. |
"Du fügst mich gern, warum es Gott erlaubt, |
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Daß den, der sich bewahrt den guten Willen, |
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| 16 | Die Tyrannei der Möglichkeit beraubt, |
Den Schatz seiner Verdienste noch zu m,ehren? |
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Und dann ob's wahr, was Plato einst geglaubt, |
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| 19 | Daß der befreite Geist zurück wird kehren |
Zum Stern, von dem er ehmals fortgeeilt, |
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Als Gott die Form ihm gab. Erst will erklären |
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| 22 | Das Schwerste ich, da ja dein Wunsch getheilt. |
Denk nicht, daß in 'nem andern Himmel wohnen |
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Hier diese, als wo auch Johannes weilt, |
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| 25 | Wo Moses, Samuel, ja selbst Engel thronen, |
Der Seraph auch, der steht zunächst dem Herrn. |
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Selbst die, die trägt die hellste aller Kronen, |
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| 28 | Maria lebt nicht auf besonderm Stern. |
Sie Alle freu'n sich in demselben Kreise; |
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Verschieden ist ihr Glück nur insofern, |
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| 31 | Als mächtig Einen, und den Andern leise |
Durchweht der Gottheit Hauch. Hier hast gesehn |
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Die Geister du im Mond, nur zum Beweise |
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| 34 | Des geist'gen Standpunkts, auf dem diese stehn, |
Nicht weil sie immerdar hier weilen müssen. |
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Durch Zeichen reden wir, sollt Ihr's verstehn, |
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| 37 | Denn durch die Sinne nur kommt Ihr zu Schlüssen. |
Die Schrift paßt Eu'rer Fassungskraft sich an, |
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Wenn Hand und Fuß sie wider bess'res Wissen |
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| 40 | Dem Herrn andichtet. Michael auch kann |
Und Gabriel und den durch dessen Milde |
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Tobias sein Gesicht zurückgewann, |
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| 43 | Die Kirche darstell'n nur nach Eu'rem Bilde. |
Nicht stimmt zu Plato's Satz, was hier sich zeigt; |
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Nicht Theile eines Sterns sind die Gebilde, |
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| 46 | Die hier du siehst; nicht haben abgezweigt, |
Um Mensch zu werden, sich von ihren Sternen |
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Die Geister, kehren nicht, wie's Jenem däucht, |
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| 49 | Wenn ihre Form zerfiel, als Erdenfernen |
Zurück zum Ausgangspunkt. Dies ist nicht wahr, |
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Obgleich viel Wahres wir von Plato lernen. |
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| 52 | Doch trägt die Schuld vielleicht der Commentar, |
Denn auf der Sterne Einfluß kann bezogen |
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Der Satz auch werden, der nicht völlig klar. |
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| 55 | Scheibt doch der Mensch, was er sich zugezogen, |
So Lob wie Tadel, wenigstens zum Theil |
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Den Sternen zu! stimmt dies, dann hat sein Bogen |
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| 58 | Nicht weit vom Ziel vorbeigeschnellt den Pfeil. |
Wer kann belächeln den Timäus heute, |
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Wo man den Sternen zuschreibt Noth und Heil, |
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| 61 | Wo Jupiter im Munde aller Leute, |
Mars und Mercur vergöttert wird!" "o sieh |
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Dem ersten Zweifel gleichet nicht der zweite, |
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| 64 | Denn er verführt ja nicht zur Häresie. |
Doch da dir der Begriff des Rechtes eigen, |
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Will ich, daß mit dem Recht in Harmonie |
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| 67 | Hier steht der Seelen Loos, dich überzeugen. |
Heißt das Gewalt erleiden, wenn wir nie, |
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Was auch der Stärk're thut, uns vor ihm beugen, |
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| 70 | So spricht erlittene Gewalt nicht frei, |
Da nachgegeben, die, die hier sich zeigen. |
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Nicht zwingt den Will'n die härtste Tyrannei |
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| 73 | Zu woll'n, was nicht er will, wie auch auf Erden |
Man die Natur des Feu'rs, das stets auf's Neu, |
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Ob oft herabgedrückt die Loh'n auch werden, |
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| 76 | Nach oben schlägt, durch nichts verwandeln kann. |
So hätte nach erdulteten Beschwerden |
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Vollendet Mancher noch, was er begann, |
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| 79 | Wenn bis zuletzt sein Wille vorgehalten, |
Stark wie der Wille, der das Schwerste kann, |
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Der auf dem Rost Lorenzo festgehalten, |
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| 82 | Der Wille, der bewog den Mutius |
So grausam einst mit seiner Hand zu schalten. |
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Ein solcher Wille konnte auch zum Schluß |
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| 85 | Hier diese auf den Weg zurück noch bringen, |
Von dem sie fortgerissen der Beschluß |
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Der Frevler, die nachher zu Grunde gingen. |
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| 88 | Doch selten ist so starke Willenskraft. |
Gelöst hab' ich nun jenes Zweifels Schlingen, |
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Indeß ein neuer schon dir Unruh schafft. |
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| 91 | Du meinst der Sel'gen Ausspruch kann nicht trügen, |
An Trug zu denken wär auch frevelhaft, |
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Denn Jene lesen in der Wahrheit Zügen. |
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| 94 | Und doch, was von Piccarda du gehört, |
Das, denkst du, straft ja meine Worte Lügen, |
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Denn hielt Constanze ihren Schleier werth, |
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| 97 | Warum, dem Zwange nicht mehr unterliegend, |
Ist sie in's Kloster nicht zurückgekehrt? |
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Oft sich in die vorhand'nen Uebel fügend, |
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| 100 | Thut man, was man mißbilligt, thut's vielleicht |
Ein Uebel abzuwenden, schwerer wiegend, |
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Das dräuend sich am Horizonte zeigt. |
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| 103 | Alkmäons denk', er konnt' die Mutter morden, |
Weil's ihm geboten der, der ihn erzeugt; |
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So ist durch Liebe lieblos er geworden. |
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| 106 | Furcht mischt sich in den Will'n, den rasch sie schwächt; |
Aus Furcht verließen Manche ihre Orden, |
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Nicht ganz scheint solcher Wille mir, nicht echt; |
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| 109 | Piccarda aber spricht vom Will'n dem freien, |
Der, unbeeinflußt, treu stets blebt dem Recht; |
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Doch dünkt nicht frei er ihr, wenn Uebel dräuen, |
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| 112 | Die der beschwört, der nach dem Stärk'ren giebt. |
So hörtest du die Wahrheit von uns Zweien." |
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Mit solche Fluthen wallte ungetrübt |
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| 115 | Der Wahrheit Strom mir zu, der wasserreiche, |
Und spülte fort die Zweifel. "Du geliebt |
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Vom ersten Liebenden, du Göttergleiche, |
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| 118 | Du überfluthest mich mit Allgewalt! |
Da ich an deine Größe nimmer reiche, |
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Mein Herz so mächtig nicht, wie Deines wallt, |
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| 121 | Fleh Gott ich an, statt meiner dir zu danken. |
Nur Wahrheit stillt den Seelendurst! sobald |
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Der Mensch sie sich errang, ruh'n die Gedanken |
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| 124 | In ihr, so wie im Dickicht ruht das Wild. |
Ich fühl's, wenn ich ihr nachgeh' ohne Schwanken |
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Erring' ich sie; der Durst wird einst gestillt; |
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| 127 | Wär's nicht, wozu die Sehnsucht dann der Frommen? |
Am Baum der Wahheit schießt wie'n Schößling wild |
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Der Zweifel auf, doch heiß' ich ihn willkommen, |
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| 130 | Da er von Hügel uns zu Hügel hetzt |
Den Berg hinauf, bis wir das Ziel erklommen. |
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Das macht noch Eins zu fragen Muth mir jetzt: |
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| 133 | Wurd' ein Gelübde, das der Mensch gebrochen, |
Je durch ein anderes Verdienst ersetzt, |
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Das dem Gelübde ganz an Werth entsprochen, |
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| 136 | Und das gleich schwer auf Eu'rer Wage wiegt?" |
Ihr Antlitz strahlte so, als ich gesprochen, |
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Daß meins ich senkte, von dem Glanz besiegt. 19.12.2006 |
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