Paradies. 6. Gesang. |
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| Der Mercur ist der Aufenthaltsort der gerechten Herrscher und Gesetzgeber. Da dieser Planet für uns wegen seiner Stellung und Sonnennähe nicht deutlich sichtbar ist, so klebt ihm in Dantes Augen noch eine gewisse Unvollkommenheit an. Deßhalb sind Seelen hierhin versetzt, deren Motive zu großen Thaten nicht vollkommen reine waren, indem Ehrgeiz vielfach die Triebfeder ihre Handlungen bildete. Hier finden wir den Justinian, den oströmischen Kaiser und Verfasser des berühmten Gesetzbuchs. Derselbe giebt uns einen Abriß der römischen Geschichte, indem er uns den Flug des Adlers, als Sinnbild der Weltherrschaft, beschreibt. Diesen Aar hat Aeneas von Osten nach Westen gebracht, und Kaiser Konstantin führte ihn wieder nach dem Orient, zum Kaukasus und zum trojanischen Ida zurück. Die historische Bedeutung ist die Stiftung des weströmischen Reichs und des oströmischen. Aus den ältesten Zeiten wird genannt Pallas, ein Krieger, welcher siegreich für Rom gegen Alba longa focht, so wie die Horatier und Curiatier, Lavinia, die Gattin des Aeneas, und Lucrezia, welche sich aus Ehrgefühl selbst den Tod gab. Dann wird Brennus der Häuptling der Gallier, Pyrrhus der macedonischen König, Quinctius der Republikaner, welcher vom Pflug weggeholt wurde um Dictator zu werden und auch wieder dahin zurückkehrte, bekannt wegen seines Krauskopfs, Manlius Torquatus, der seinen eignen Sohn wegen eines Vergehens gegen die Kriegszucht hinrichten ließ, Decier und Fabier, große römische Geschlechter. Hannibal, Scipio, Pompejus und Caesar sind allgemein bekannt, so auch die angeführten Flüsse und die Mehrzahl der Schlachten. Ptolomäus, der König von Aegypten und Cleopatra, Juba ein afrikanischer Herrscher, dann Brutus und (355) Cassius sowie die Namen von zwei Gefechten, Mutina und Perusia, letzteres das jetzige Perugia, an dessen Fuß in Florenz Dante's Wiege stand, werden noch erwähnt. Tiberius, unter welchem Christus starb, gleichsam als Rache für die Welt der Sünde, und Titus, der wiederum diese Rache rächte, d. h. Jerusalem zerstörte, gehören noch der antiken Welt an. Dann kommen wir zu Carl dem Großen, also zum deutsch-römischen Kaiserthum, zu den Longobarden, endlich zu den Lilien und dem Löwen der Franzosen, zu Carl dem zweiten von Anjou und zu den Guelphen und den Ghibellinenkämpfen. Zum Schluß wird eine mythische Persönlichkeit, Romeo, eingeführt. Dieser Rom-Pilger kam zu Berengar, dem Herrscher der Provence, rettete ihn aus viel Bedrängniß, vermählte ihm seine Töchter ehrenvoll, ward nachher verläumdet und mit Undank belohnt, und verschwand dann ebenso geheimnißvoll als er gekommen war. Was Justinian selbst betrifft, so ist noch zu erwähnen, daß er erst Arianer gewesen sein soll, durch den Bischof Agapythos aber zur römisch-katholischen Ansicht bekehrt wurde. | |
| 1 | Weil Constantin zu fliegen zwang den Aar |
| In umgekehrter Richtung als die Sterne, | |
| Und als er dem vorangeflogen war, | |
| 4 | Der einst Lavinien raubte, so blieb ferne |
| Der Adler auf Europa's letztem Strand; | |
| Mehr noch als zwei Jahrhundert, weilend gerne | |
| 7 | Am Berg, von dem zuerst er flog in's Land. |
| Hier ward regiert, im Schatten seiner Flügel, | |
| Durch ihn die Welt. Er kam von Hand zu Hand | |
| 10 | In meine. Fest faßt ich der Herrschaft Zügel, |
| Denn Kaiser war ich, und bin Justinian. | |
| Ich formte das Gesetz um, merzt' Geklügel | |
| 13 | Und Wortkram aus, und schuf nach neuem Plan, |
| Betonte Wicht'ges, mied das Inhaltleere. | |
| Ich glaubte, eh ich einschlug diese Bahn, | |
| 16 | Daß die Natur in Christus einfach wäre, |
| Nicht zweifach; thöricht sucht ich so mein Heil; | |
| Doch Agapith's, des höchsten Hirten Lehre | |
| 19 | Wies mir den rechten Weg, der eng und steil. |
| Was dort ich glaubte, wird hier zur Erscheinung; | |
| Wie's klar dir, daß sein eignes Gegentheil | |
| 22 | Kein Ding kann sein, Bejahung und Verneinung |
Zugleich auf einen Satz nicht passen kann, |
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So klar ist mir, was Ahnung war und Meinung: |
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| 25 | Kaum ging in gleichem Schritte ich voran |
Mit unsrer Kirche, als dies Werk zu schreiben |
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Der Herr mir eingab; so vertraut ich an |
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| 28 | Die Waffen, jeden Feind zurückzutreiben, |
Dem Belisar; mit ihm war Gottes Hand |
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So sichtbar, daß dem Kampfplatz fern zu bleiben. |
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| 31 | Treu meinem Studium, ich das Beste fand. |
Hier hast du Antwort auf die erste Frage, |
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Doch weil sie eig'ner Art und heiß entbrannt |
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| 34 | Dort drüben ist, ziemt sich's, daß mehr ich sage, |
Damit du schätz'st des heil'gen Zeichens Werth, |
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Und weißt, welch Recht zum Streit hat und zur Klage, |
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| 37 | Der's an sich eignet und der ab es wehrt. |
Die höchste Tugend gab ihm einst die Weihe. |
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Du hörtest, wie dies Zeichen ward vermehrt, |
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| 40 | Seit Pallas starb, daß er ihm Macht verleihe, |
Wie's mehr als drei Jahrhundert Wohnsitz nahm |
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In Alba, bis gekämpft dort Drei und Dreie, |
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| 43 | Weißt, was seit der Sabinerinnen Gram |
Bis zu Lucrezia's Schmerz und Schmach für Thaten |
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Es durch die sieben Kön'ge unternahm, |
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| 46 | Weißt, wie besiegt es hat die Nachbarstaaten, |
Und was es that in edler Römer Faust, |
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Da Pyrrhus und da Brennus Rom sich nahten, |
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| 49 | Wo's Jenem vor dem eignen Sieg gegraust. |
Du weißt, wie es berühmt Torquatus machte, |
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Und Quinctius, dessen Locken kraus, zerzaust, |
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| 52 | Wie's Fabiern und wie's Daciern Ehre brachte, |
Wie die Araber meist vor ihm gezagt, |
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Weißt, wie es Rom vor Hannibal bewachte |
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| 55 | Am Alpenpasse, den der Po benagt. |
Pompejus führte jung es schon zum Siege |
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Und Scipio, was der schöne Berg beklagt |
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| 58 | An dem gestanden hat, einst deine Wiege. |
Als schon die Welt beglänzt vom Wiederschein |
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Der Himmelslust, trägt Caesar fort im Kriege |
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| 61 | Den Adler von dem Var bis an den Rhein, |
Was staunend sieht die Seine und Saône; |
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Isère auch, und diese nicht allein, |
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| 64 | Auch jedes Thal, das Wasser führt zum Rhone; |
Doch ist sein Flug, da aus Ravenna er |
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Zum Rubicon sich schwingt, der Thaten Krone. |
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| 57 | Nach Spanien führt er dann ein siegreich Heer, |
Und bei Duracchium sträubt er das Gefieder, |
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Thut mächt'ge Flügelschläge über'm Meer |
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| 70 | Und wirft bei Pharsalus die Feinde nieder, |
So daß der heiße Nil erbebt! er sieht |
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Den Simois und den Scamander wieder, |
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| 73 | Und Hectors Grab, bis bald zurück er flieht |
Zu Ptolomaeus Schaden. Durch den Aether |
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Schwingt er sich dann auf Jubas heiß Gebiet, |
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| 76 | Zerschmetternd ihn wie'n Donnerkeil. Was später |
Er mit dem nächsten Träger unternimmt, |
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Das bell'n im Höllenschlund hervor Verräther, |
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| 79 | Brutus und Cassius, das erzählt ergrimmt |
Perusia und Mentana, und am Nile |
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Die Kön'gin, die an's Herz die Vipern nimmt. |
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| 82 | Ja bis an das Gestade an das schwüle |
Des rothen Meeres fliegt er, sucht dann Ruh, |
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Und heimgekehrt nach langem Kriegsgewühle, |
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| 85 | Schließt er in Rom den Janustempel zu; |
Doch was er thut und thun wird, muß erbleichen, |
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Wenn auf des Cäsars Hand, des dritten, du |
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| 88 | Den Aar betrachtest! nicht sind zu vergleichen, |
All seine andern Thaten insgesammt |
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Mit dem, was dann er thut in seinen Reichen, |
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| 91 | Denn um die alte Schuld, uns angestammt, |
Zu rächen, überträgt die ewig wache |
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Gerechtigkeit ihm jetzt das Rächeramt. |
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| 94 | Mit Titus rächt er wieder diese Rache, |
Mit Carl dem Großen, den zum Sieg er führt, |
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Hält er bei uns'rer heil'gen Kirche Wache, |
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| 97 | Als sie der Longobarden Zahn gespürt. |
Jetzt kannst ein Urtheil über die du fällen, |
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Die schmähn den Aar, dem Ehrfurcht stets gebührt, |
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| 100 | Ich klag' sie an als alles Uebels Quellen. |
Die gelbe Lilien hofft der Eine wohl |
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Anstatt des heil'gen Zeichens aufzustellen, |
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| 103 | Der Andre macht es zum Partheisymbol; |
Schwer ist's zu sagen, wer es kränkt am meisten. |
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Ihr Ghibellinen, deren Eifer hohl, |
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| 106 | Spinnt Ränke unter anderm Schutz, Ihr dreisten! |
Dem, der in Widerspruch den Adler setzt |
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Mit Treu' und Recht, dem wird nicht Folg' er leisten. |
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| 109 | Der zweite Carl mit seinen Guelphen hetzt |
Ihn nicht zu Tod, vielmehr sollt Jener scheuen |
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Die Klau'n, die stärkrem Löwen schon zerfetzt |
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| 112 | Das Vließ als ihm. Oft muß der Sohn bereuen |
Des Vaters Schuld, denn umgetauscht vom Herrn |
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Wird nicht für Eure Lilien, für die neuen, |
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| 115 | Des Reiches Wappen. Dieser kleine Stern |
Schmückt sich mit Geistern, die von edlem Triebe |
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Zu Thaten angespornt; doch weil der Kern |
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| 118 | Von vielen Ehrgeiz war, zog das Getriebe |
Der Welt die Seelen ab und grade nicht |
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Stieg auf der abgelenkte Strahl der Liebe, |
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| 121 | So prallt zurück auf uns geschwächtes Licht. |
Doch stimmt Verdienst und Lohn hier genau bei Allen, |
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Und selig macht uns grad dies Gleichgewicht, |
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| 124 | Und weckt ein nie getrübtes Wohlgefallen. |
So wie verschied'ne Stimmen im Gesang, |
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Akkorde bildend, süß zusammenschallen, |
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| 127 | So tönen Stufen von verschied'nem Rang, |
Verschied'ne Seligkeiten, wunderbare, |
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Zusammen hier, ein ew'ger Sphärenklang. |
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| 130 | In dieser Perle strahlt das Licht, das klare, |
Roméos, der ein großes Werk vollbracht, |
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Damit er Undank allerseits erfahre; |
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| 133 | Doch haben seine Neider nicht gelacht. |
Der Provenzale weiß jetzt, daß wer schnöde |
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Die Tugend schmäht und haßt, sich elend macht. |
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| 136 | Vier Töchter hatte Berengar, und jede |
Ward Kön'gin durch des schlichten Pilgers Rath; |
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Gab er gleich zwölf für zehn, doch trieb Gerede |
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| 139 | Ihn der Verläumder fort auf rauhem Pfad. |
O wüßt' die Welt, wie gut das Herz des Greisen, |
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Wir Stück für Stück sein Brod er sich erbat, |
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| 142 | Sie würd' noch mehr, als heut man's thut ihn preisen. 20.12.2006 |