Paradies. 15. Gesang. |
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| Mars, welchen die Himmelspilger jetzt errreichen, ist der Aufenthalt der Märtyrer. Auf das vergossene Blut deutet die rothe Farbe des Stern's. Im Mittelpunkt zeigt sich das Kreuz. Die wundervolle Harmonie, von welcher im vorigen Gesang die Rede war, schweigt jetzt, weil die Seelen es dem Dichter erleichtern wollen, sie zu befragen. Cacciaguida, sein Ahnherr, der als Kreuzzugsritter im h. Lande starb und dessen Geschichte wir in der Vorrede erfahren haben, hat sich seines Kommens schon im voraus gefreut und übernimmt es seine Neugier zu stillen. Dabei wird an Aeneas Fahrt in die Unterwelt und seine Begegnung mit Anchises erinnert, von der die größte Muse, die Muse des Virgil, erzählt. Da heißt es von Anchises: "Als er nunmehr anstreben durch grasige Au'n den Aeneas/Sah, voll herrlicher Freud entgegen ihm streckt er die Hände;/ Reichlich entfloß den Wangen die Thrän', und er brach in den Ruf aus:/ Kommst du endlich daher und besiegt die dem Vater erprobte/ Frömmigkeit, was dir erschwerte die Bahn? Schau'n darf ich das Antlitz/ Deines, o Sohn, und hören das trauliche Wort, und erwidern!/ Zwar so ahnet ich immer im Geist und vertraute der Zukunft,/ 397 Wann ich die Zeiten erwog, und nicht war täuschend die Sehnsucht! Der Sohn des Cacciaguida wird als ein im Purgatorium Harrender, für den Gebete und gute Werke geopfert werden, geschildert. Dem Ahnherrn legt nun Dante mit besonderer Genugthuung seine eignen Ansichten über die Vaterstadt Florenz in den Mund. Sein Urtheil gleicht hier auf ein Haar dem eines Verliebten, welcher von einer koketten Dame bezaubert ist; er schmäht und lobt sie in einem Athem. Wie immer bei derartigen Betrachtungen wird die alte gute Zeit gepriesen. Wenn von None und Terze die Rede ist, so bezieht sich das auf das Geläut, um die 9. und 3. Stunde des Tages, und soll es heißen, "er hört die Glocken der Heimath noch." Von Personen werden erwähnt aus dem Alterthum, Sardanapal, der Inbegriff der Ueppigkeit, aus dem Mittelalter, Lapo Saltarello, ein großer Verschwender, und Ciangalla, eine berüchtigte Florentinerin. Als Gegensatz nennt der Autor den Bellincione Berti, Nerlis und Vecchis und aus der Römerzeit Cornelia, die Mutter der Gracchen, und Cincinnatus, das Muster republikanischer Tugend. Der Glanz und die Ueppigkeit von Florenz wird bald noch die des großen Roms übertreffen, was durch das Gleichniß mit dem Vogelberg, von wo man die toskanische Hauptstadt übersieht, und dem Monte Mario hinter Rom, dargelegt wird. Cacciaguida erinnert sich zum Schluß noch dankbar des Segens, welcher seiner Mutter und ihm selbst von der ersten Stunde seines Lebens an durch die h. Jungfrau zu Theil geworden. |
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| 1 | Der gute Wille, reiner Liebe eigen, |
| Der stets sich zeigt bei allem ihrem Thu'n, | |
| Wie in der schlechten, niedre Gier, hieß schweigen | |
| 4 | Die süße Leyer, und die Saiten ruh'n, |
| Die anzieht bald, bald lockert Gottes Rechte. | |
| Wie hätten taub bei meinen Bitten nun | |
| 7 | Sich zeigen können jene Himmelsmächte, |
| Die all', wie auf gemeinsamen Beschluß, | |
| Verstummt, damit ich sie befragen möchte! | |
| 10 | Recht ist's, daß der sich ewig härmen muß, |
| Der solcher Liebe sich beraubt, nur glühend | |
| Für eitler Güter flüchtigen Genuß. | |
| 13 | Gleich raschen Feu'rn, durch Himmelsräume fliehend, |
| Die fall'n in heitern Nächten hier und dort, | |
| Die Blicke des Betrachters nach sich ziehend, | |
| 16 | Und die für Sterne tauschend ihren Ort |
| Man hielte, wär ihr Ausgangspunkt nicht dunkel | |
| Und leer, und löschten aus sie nicht sofort, | |
| 19 | Gleich diesem schoß ein Licht aus dem Gefunkel |
| Des rechten Kreuzarms bis zum Kreuzesfuß. | |
| Nicht vom Juwelenband riß der Karfunkel | |
| 22 | Sich los, nein, auf des Stammes Radius |
Glitt er hinab, mit rosenrothem Strahle |
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Das Lichtgewühl, so lange er im Fluß, |
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| 25 | Durchleuchtend, wie die Lampe durch die Schaale |
Von Alabaster strahlt, die sie enthält. |
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Am Kreuzesfuß hielt er mit einemmale. |
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| 28 | So flammte auf, vom Freudenglanz erhellt, |
Wenn man der besten Muse Wort darf trauen, |
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Anchises Schatten, als der Sohn und Held |
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| 31 | Ihn froh begrüßte auf Elysiums Auen. |
"O welche Gnade sehe auf mein Blut," |
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So rief die Flamme, "ich herab jetzt thauen, |
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| 34 | Da jene Pforte zweimal auf sich thut |
Die heut' den ersten Eintritt dir gewährte." |
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Als endlich ich von dieser Strahlenfluth |
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| 37 | Zu Beatrix die Augen wieder kehrte, |
Sah'n Grund und Inbegriff der Seeligkeit |
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Die meinen in den ihren. Der Verklärte, |
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| 40 | Der Aug' und Ohr so wunderbar erfreut, |
Schloß seinen ersten Worten an noch viele, |
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Doch reichte mein Verständniß nicht so weit; |
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| 43 | Erst als er sich herab zum letzten Ziele |
Des menschlichen Begriffsvermögens ließ, |
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Vermochte ich mit heißem Dankgefühle |
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| 46 | Zu fassen, wie für mich den Herrn er pries. |
Dich dreifach Einen preis' ich dankentglommen, |
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Der meinem Saamen höchste Huld erwies! |
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| 49 | Und dann: "du stillst mein Sehnen durch dein Kommen |
Und Lob auch Jener, die ein Flügelpaar |
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Dir lieh zum Flug und dich in Schutz genommen! |
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| 52 | Du glaubst mir sei stets dein Gedanke klar, |
Weil alles Denkens Urquell ich betrachte, |
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Denn der die Eins kennt, kennt auch mittelbar |
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| 55 | Was von ihr ausgeht, fünf und sechs und achte, |
Weil Eins von jeder Zahl die Grundzahl ist. |
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D'rum, was ich sei und was so froh mich machte |
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| 58 | Fragst du mich nicht, noch was du selbst mir bist. |
Und du hast Recht; denn in den Spiegel blicken, |
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In welchem die Gedanken man schon liest |
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| 61 | Eh' sie gedacht nur sind, wir mit Entzücken; |
Doch weil die Liebe sich an Bitten freut, |
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Weil's sie beglückt die Andern zu beglücken, |
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| 64 | So frag nur, denn die Antwort ist bereit." |
Nun wandt' ich zu der Herrin mich, der süßen, |
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Die fortgelächelt jede Aengstlichkeit; |
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| 67 | Jetzt fühlt ich meinen Wünschen Flügel sprießen. |
"Von da an," rief ich, "wo im ew'gen Licht |
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Den Anblick Ihr der Gottheit dürft genießen, |
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| 70 | Die immer im vollkommenen Gleichgewicht, |
Hält Einsicht und Gefühl sich auch die Waage |
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In Euch, so wie die Wärme stets entspricht |
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| 73 | Der Leuchtkraft bei der Sonne Eu'rer Tage; |
Doch thuts bei uns das Woll'n und Können nie; |
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Nicht mit demselben mächt'gen Flügelschlage |
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| 76 | Regt Geist sich und Gefühl. Trotz aller Müh' |
Ist unser bestes Thu'n nur unvollkommen; |
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Den Mangel fühl ich tief der Harmonie, |
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| 79 | Drum mit dem Herzen dank für dein Willkommen |
Ich nur, weil jedes Wort zu ärmlich tönt. |
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"Lebendiger Topas du, hell entglommen, |
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| 82 | Der du dies Sternenkleinod noch verschönt, |
Wer bist du denn?" "O du," so rief die Flamme, |
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"Mein Laub, men Grün, das meinen Stamm jetzt krönt, |
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| 85 | "Ich bin ja deine Wurzel, meinem Stamme |
Entsprangst du! und der Geist, der Jahre lang, |
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Wohl mehr als hundert, auf dem Felsendamme, |
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| 88 | Dem ersten, hat umkreist den Bergeshang, |
Er war dein Urahn und mein Sohn dort drüben. |
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O kürz' durch gute Werke ihm den Gang! |
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| 91 | Als Florenz noch im alten Kreis geblieben, |
In dem ihm heut noch tönet Non' und Terz, |
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War's Sitte dort einander sich zu lieben. |
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| 94 | Keusch war und mäßig unsrer Bürger Herz. |
Nicht gab's da Kettlein, Kronen und Sandalen, |
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Nicht trugen Gürtel sie von Gold und Erz, |
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| 97 | So reich, daß mehr den Schmuck, mit dem sie prahlen, |
Man sieht als wie sich selbst. Spät ward gefreit. |
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Nicht mußt' der Vater solche Mitgift zahlen, |
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| 100 | Daß die Geburt der Tochter er gescheut. |
Noch war Sardanapal nicht eingetroffen, |
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Der Andre lehrt, ein Freund der Ueppigkeit, |
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| 103 | Wie man die Zimmer schmückt mit Gold und Stoffen. |
Nicht gab's, wie jetzt, im Hause Ueberflüß |
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An Raum für die Familie. Uebertroffen |
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| 106 | Ward nicht bei Rom der Berg des Marius |
Vom Vogelberg. Wie dieser vorgegangen |
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Beim Steigen, fällt er auch zuerst am Schluß. |
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| 109 | Den Gurt aus Leder und aus Knochenspangen |
Sah ich um Bellincione Berti's Leib, |
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So sah ich auch mit ungemalten Wangen |
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| 112 | Zurück vom Spiegel kommen einst sein Weib. |
In Felle hüllten ohne Ueberzüge |
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Die Nerli's sich und Vecchio's. Zeitvertreib |
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| 115 | An ihren Spindeln fanden zur Genüge |
Die Frau'n. Indeß die einen sich gefall'n |
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In Mutterpflege an der Kinder Wiege, |
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| 118 | Und froh gelauschet auf das erste Lall'n, |
Das Eltern oft erwidern mit Frohlocken, |
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Hört Andre, von den Hausgenossen all' |
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| 121 | Umringt, ich, wenn umher die Kinder hocken, |
Von Fiesole und Rom und Troja's Brand |
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Erzählen, spinnend ab dabei den Rocken. |
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| 124 | Heil Euch, es lag Eu'r Grab im Vaterland, |
Und nicht verwaist wart ihr im Ehebette, |
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Da kaum ein Mann nach Frankreich ward verbannt. |
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| 127 | Wenn 'ne Ciangalla man gefunden hätte, |
'Nen Lapo Saltarell' würd fern und nah |
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Gestaunt man haben, gerade so, ich wette, |
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| 130 | Als jetzt, erschien' eine Cornelia, |
Ein Cincinnatus. Solchem Bürgerbunde |
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Hat und Asyl mich übergeben da, |
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| 133 | Maria, angefleht in schwerster Stunde. |
So ward ein Christ und Cacciaguida ich |
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In Eures alten Baptisteriums Runde. |
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| 136 | Ein Bruder nannte Eliseus sich, |
Moront der and're; aus dem Thal, dem weiten |
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Des Po kam die, die einst geehlicht mich |
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| 139 | Und unserm Haus den Namen gab, den zweiten. |
Dann folgt ich Kaiser Conrad auf dem Zug |
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In's heil'ge Land, und kämpft' ihm treu zur Seiten, |
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| 142 | Wofür er dann mich selbst zum Ritter schlug. |
Mit ihm bekämpft ich das Gesetz der Heiden, |
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In welchem Kampf die Hirten lau genug! |
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| 145 | Zuletzt schied Mörderhand von allen Freuden |
Der Erde mich, die schon verderbt manch' Herz; |
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So stieg ich nach des Märtyrtodes Leiden |
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| 148 | Als ein getreuer Kämpfer himmelwärts!" 27.12. 2006 |