Purgatorium. 1. Gesang. |
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| 165 Als Hüter der ersten Zone tritt uns hier Cato entgegen, um seiner unbestechlichen Redlichkeit willen zu diesem Amt bestellt. Sein Leben ist genügend bekannt, auch daß er in Utica durch Selbstmord starb, da er den Tod der Knechtschaft vorzog. Dante spricht ihn von aller Schuld frei, weil ihm die Erkenntniß des Christen fehlte, sagt vielmehr: "Welcher Mensch war wohl würdiger Gott zu folgen, als Cato? gewiß keiner." Und an anderer Stelle: "damit er in der Welt die Liebe zur Freiheit entzünde, zeigte er, wie viel die Freiheit werth sei, indem er es vorzog frei das Leben zu verlassen, als ohne Freiheit in der Welt zu bleiben." Die Frage, ob die Seeligen von den Menschen auf Erden wissen, und ob, wenn es der Fall ist, ihre Freude dadurch getrübt oder ob sie erhöht werde, kommt auch in diesem Fall zur Sprache. Die herbe Anschauung, daß der Rechtgläubige vom Ungläubigen, oder dem Irrenden, für immer geschieden sei, das Zurücktreten alter Liebe und Treue vor unabänderlichen Gesetzen wird passend in des starren Cato Mund gelegt. Es stimmt ganz zu seinem Verhalten gegen Marzia, seine Gattin. Da ihre Ehe kinderlos blieb, veranlaßte er sie zu einer Trennung und zu einer zweiten Heirath mit dem Römer Sempronius, damit sie dem Staate Kinder gäbe. Nach dessen Tod begegnete ihm Marzia auf der Straße und bat ihn, sie wieder zu sich zu nehmen, mit den von Dante angeführten Worten: "Woll' heil'ge Brust, als dein mich anerkennen!" Wenn in diesem Kapitel von einem blinden Fluß gesprochen wird, so ist es derjenige, welcher sich vom Mittelpunkt der Erde bis zu unsern Gegenfüßlern durchnagt. Das Schilfrohr, mit welchem der Dichter sich umgürten muß, ist ein Symbol der Demuth. Beispiele aus der antiken Welt sind die Pieriden, sieben Schwestern, welche mit den Musen einen Wettgesang hielten, bei dem Apollo Schiedsrichter war. Sie wurden in Elstern verwandelt. Die Erscheinung der Venus im Sternbild der Fische erinnert an eine antike Sage. Die Liebesgöttin lustwandelte einst mit ihrem Sohn an einem Bache, pflückte Blumen und freute sich an ihrem reizenden Spiegelbild. Da brachen Räuber aus dem Walde hervor. Sie entzog sich ihrer Verfolgung, indem sie mit Amor 166 in die Fluthen sprang. Beide entkamen als Fische. Zum Andenken an diese Verwandlung gab man einer Gruppe von Sternen den Namen die Fische. | |
| 11ss | Die Segel spann' zur Fahrt durch still're Fluth, |
O Schifflein meiner Seele, das erst eben |
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| 1 | Zurückließ noch ein Meer voll Grau'n und Wuth. |
| 4 | Vom zweiten Reich will ich ein Bild Euch geben, |
Da wo der Geist sich läutert nach und nach, |
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Bis werth er ist zum Himmel aufzuschweben. |
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| 7 | Doch jetzt, o Poesie, vom Tod erwach'! |
Helft, Musen, denn der Eure bin ich lange! |
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Caliope, weil meine Stimme schwach, |
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| 10 | Misch' in mein Lied dich mit dem Wettgesange, |
Vor dem die Pieriden schuldbewußt |
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Den Richter scheuend flohen, todesbange. |
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| 13 | Seit aus der schweren Luft, die mir die Brust, |
Die mir die Brau'n bedrückt, ich trat in's Freie, |
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Erfüllte meine Augen ganz mit Lust |
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| 16 | Die süße Farbe, die mit Saphirbläue |
Bis an den ersten Kreis den Himmel deckt. |
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Vor meinen Blicken stieg empor auf's Neue |
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| 19 | Das liebliche Gestirn, das Liebe weckt, |
Von dem beglänzt der Orient lacht, das blendend |
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Die Fische, die ihm folgen, ganz versteckt. |
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| 22 | Und rechtshin jetzt mich nach dem Südpol wendend, |
Sah ich vier Sterne, die das erste Paar |
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Nur sah im Paradies. Ja, wonnespendend |
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| 25 | Durchstrahlten sie den Himmel wunderbar. |
O, daß der Anblick dieser Sternenfunken, |
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Verwaister Nord, versagt dir immerdar! |
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| 28 | Als ich die Augen senkte, freudetrunken, |
Zum andern Pol, wo schon am äußern Kreis, |
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Der gold'ne Wagen war hinabgesunken, |
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| 31 | Stand plötzlich neben mir ein hehrer Greis, |
Noch größ'rer Ehrfurcht werth, als je erzeigte |
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Dem Vater wohl der Sohn. Vermischt mit Weiß |
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| 34 | Floß tief sein Bart hinab, das Haupthaar reichte, |
Wie Bänder zweigetheilt, ihm lang und schlicht |
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Bis auf die Brust. Bei seinem Anblick däuchte |
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| 37 | Es mich, als säh ich grad in's Sonnenlicht, |
So hell geschmückt ward von dem Strahlensegen |
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Des Viergestirns sein edles Angesicht; |
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| 40 | "Wer seid Ihr, die dem blinden Fluß entgegen |
Ihr floht den ew'gen Kerker lichtberaubt?" |
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Sagt, welche Leuchte strahlte Euren Wegen? |
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| 43 | Wer führte Euch?" so rief der Greis, das Haupt, |
Das würd'ge, schüttelnd ernst, das strahlenhelle, |
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Gleich dem der sieht, und kaum dem Auge glaubt. |
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| 46 | "So ist zerrissen das Gesetz der Hölle, |
So gilt ein neu Gebot jetzt, hier und dort, |
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Daß die Verdammten führt zu meiner Schwelle!" |
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| 49 | Als so er frug, hieß gleich durch Wink und Wort |
Virgil, die Stirn mich beugen und die Knie |
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Vor Jenem ehrfurchtsvoll; dann sprach mein Hort: |
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| 52 | "Aus eig'nem Antrieb kam ich nicht, doch siehe |
Wom Himmel stieg ein Weib, und sie gebot, |
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Daß ich mit diesem als sein Führer ziehe; |
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| 55 | Willst mehr von uns und der erlitt'nen Noth |
Zu wissen, geb' ich gern dir weit're Kunde. |
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Der hier sah nicht das letzte Abendroth, |
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| 58 | Doch stand er nah schon seiner Todesstunde |
Durch eig'ne Thorheit. Wie gesagt, das Flehn |
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Aus eines gotterfüllten Weibes Munde |
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| 61 | Bewog mich dem Verirrten beizusteh'n. |
Ihn zu befrei'n konnt keinen Pfad ich wählen |
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Als diesen, durch die Nacht zu lichten Höhn. |
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| 64 | Schon zeigt' ich drunten ihm die schuld'gen Seelen, |
Und will ihm zeigen, die von dir bewacht, |
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Sich läutern hier. Zu lang wär's zu erzählen |
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| 67 | Wie ich ihn zog aus jenes Abgrunds Nacht, |
In der mit letzter Kraft er mich umfaßte; |
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Genug es half uns eine höh're Macht, |
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| 70 | So sei ihm gnädig jetzt als deinem Gaste, |
Denn Freiheit sucht er, die dem Edlen süß, |
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Wie süß, weiß der, der einst für sie erblaßte, |
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| 73 | Der, der in Utrica das Kleid einst ließ, |
Das herrlich strahlen wird am Tag, dem letzten; |
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Geöffnet hat für uns sich das Verließ, |
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| 76 | Doch wir sind's nicht, die das Gesetz verletzten, |
Da dieser lebt, und Minos nie mich band, |
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Indem mich höh're Mächte dorthin setzte, |
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| 79 | Wo Marzia's Augen flehen, keusch entbrannt, |
"Woll' heil'ge Brust als dein mich anerkennen". |
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Nimm ihr zu lieb' uns auf an deinem Strand |
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| 82 | Und lehr uns deine sieben Reiche kennen, |
Dann bring ich, kehr ich heim, ihr deinen Gruß, |
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Wenn du's erlaubst, daß wir dich drunten nennen." |
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| 85 | Und er: "Gewährt hab bis zum Lebensschluß |
Ich jede Gunst ihr; anders ist's geworden |
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Seitdem sie jenseits weilt vom bösen Fluß, |
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| 88 | Denn grade als ich schied von seinen Borden, |
Ist ein Gesetz, das solcher Schwäche wehrt, |
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Ertheilt zu unserm ew'gen Frieden worden. |
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| 91 | Doch wenn ein himmlisch Weib dir Gunst gewährt, |
Was braucht's der Schmeichelei'n, die mich nicht blenden; |
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Sag nur sie will's, und sieh du bist erhört! |
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| 94 | Geh, wind ein glattes Rohr um seine Lenden, |
Wasch sein Gesicht, wo böse Spuren ließ |
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Der Hölle Dampf, daß nicht es Flecken schänden, |
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| 97 | Denn mit getrübten Blicken, wär's gewiß |
Nicht ziemlich, wenn man frech entgegen käme |
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Dem ersten Boten aus dem Paradies; |
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| 100 | Auf jenem Inselchen, im weichen Lehme, |
Da wo die Welle brandet Nacht und Tag |
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Wächst Schilf genug. Kein andres Pflänzchen nähme |
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| 103 | Mit solchem Platz verlieb, und grünen mag |
Kein andres hier als dies, im ew'gen Bade. |
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Es lebt, weils nachgiebt stets dem Wellenschlag. |
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| 106 | Kommt nicht hierher zurück, denn bess're Pfade |
Müßt Ihr, da jetzt die Sonne aufgeh'n wird, |
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Den Berg hinan noch finden vom Gestade." |
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| 109 | Der Geist verschwand und ich stand auf verwirrt, |
Und drängt' mich an Virgil, voll Spannung schweigend. |
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"Wir kehren um", so hob jetzt an mein Hirt, |
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| 112 | "Komm unverzagt, denn sieh von dort sich neigend, |
Fällt jene Fläche ab zum äußern Saum". |
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Die Morgenröthe, immer höher steigend, |
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| 115 | Besiegte schon die Dämm'rung, die wie'n Traum |
Vor Jener floh, so daß ich schon das Wogen |
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Der See von Weitem sah und ihren Schaum. |
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| 118 | Dem Pilger gleich, der sich im Weg betrogen, |
Und dem es, daß umsonst er wand're däucht, |
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Bis er am Punkt ist, wo er abgebogen, |
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| 121 | So gingen wir auf stiller Bahn, und feucht |
Und schattig dehnt' vor uns sich ein Gelände, |
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Wo langsam nur der Thau dem Lichtstrahl weicht. |
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| 124 | Da breitete Virgil auf's Gras die Hände, |
| 66 | Und ich, der seine Absicht gleich durchschaut, |
Bot ihm, daß er sein gutes Werk vollende, |
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| 127 | Die Wangen dar, die er so lang bethaut, |
Bis jede Spur des Rauches und der Zähren |
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Den alten Farben Platz gemacht, der Haut. |
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| 130 | Jetzt kamen wir zum Strand, dem menschenleeren, |
Der keinen durch sein Wasser schiffen sah, |
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Dem's möglich war, von dorten heimzukehren. |
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| 133 | Er gürtete, wie Jener rieth, mich da; |
O Wunder! wo er brach ein Schilfrohr, schossen |
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Im Nu hervor, nicht weiß ich wie's geschah, |
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| 136 | Am demüth'gen Gewächs die neuen Sprossen. 26.02.2007 |