Purgatorium. 7. Gesang. |
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| In dem Verlauf des Gesprächs zwischen den beiden Landsleuten gedenkt Virgil seines Aufenthaltsortes in der Vorhölle, wo sich auch die ungetauften Kinder befinden. Nicht "was er gethan", also keine "schlechte That", meint er, habe ihn des Himmels beraubt, sondern "das was er nicht gethan", also die Unterlassung des Guten, wozu ihm die Einsicht fehlte. Den edlen Heiden sind zwar alle Tugenden eigen, nur die drei sogenannten theologischen, Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Beim Anblick der in einem Blumenthal ausruhenden Gestalten, wird noch einmal auf Rudolph v. Habsburg Bezug genommen, als eines Regenten, welcher seine Pflicht versäumte. Aehnlichem Tadel erliegen hier Wenzel, Sohn Ottokars von Böhmen und Philipp der Kühne, mit der Stumpfnase, ein Sohn Ludwig des Heiligen von Frankreich. Er starb nach einer Niederlage seiner Flotte gegen die des Peter von Arragonien, welche von dem berühmten Admiral Doria geführt wurde. Deßhalb beschuldigt ihn der Dichter, er habe die Lilien Frankreichs mit Füßen getreten. Dann wird des Königs von Navarra, Heinrich des Dicken, gedacht; wegen seines freundlichen Ansehens, das aber nur eine Maske gewesen sein soll, bekannt, des Philipp des IV.,des schönen, welcher in jungen Jahren zum Thron gelangt, sich durch keine Art kriegerischer Tugenden auszeichnete. Willkür, habsüchtige Bedrückungen im Innern und Hinterlist in der auswärtigen Politik bilden den Charakter seiner Regierung. Dennoch liebte ihn seine Gemahlin, Johanna von Navarra so sehr, daß sie bei seinem Tode wahnsinnig wurde, den Körper überall mit sich herumschleppte und aus Eifersucht nicht einmal die Nacht (196) mit dem Todten in einem Nonnenkloster bleiben wollte, sondern mit ihrem ganzen Gefolge im Feld übernachtete. Dann erscheint uns Carl von Anjou, mit der großen Habichtsnase, von dem wir schon im dritten Gesange gehört haben. Charakteristisch ist es für den Frieden, in welchem hier die Seelen leben, daß sie gerade Peter von Arragonien, der Schwiegersohn Manfreds, also Carls politischer Gegner, neben ihn gestellt hat. Nach der sicilianischen Vesper, wo in einer Nacht alle in Sicilien anwesenden Franzosen erschlagen wurden, kam er auf die schöne Insel, um das mit seiner Gattin erworbene Erbrecht anzusprechen. Carl, welcher nach Frankreich entkommen war, lud ihn nach Bordeaux zum Zweikampf. Ein Gottesurtheil sollte über ihr beiderseitiges Recht entscheiden. Da Peter erfuhr, sein Gegner habe dort viele Kriegsvölker zusammengezogen, so ging er unbekannt, als Mönch verkleidet, dahin und stellte sich dem Kampfrichter, dem Seneschall von Guyenne vor, um dann eilig nach Arragonien heimzukehren. Dem Kampfrichter mußte sich jeder Ritter stellen, auf welche Gefahr hin es auch sei, wenn er nicht seine Ehre verlieren wollte. Sein Sohn Alphons, ein trefflicher Jüngling, bestieg nach ihm den Thron, starb aber shon in der Blüthe der Jahre; seinen Brüdern, Jacob und Friedrich, ist der Dichter weniger gewogen, sowie auch Carl dem II. von Neapel, welcher die Provence als Erbtheil seiner Mutter Beatrix, der Tochter Raymonds von Provence, besaß. Bei dieser Gelegenheit sagt Dante, Constanze könne sich mehr ihres Gatten, Peters von Arragonien rühmen, als Beatrix des ihren, also Ludwig des IX. von Frankreich und deren Schwester Margarethe des ihrigen, des Carls von Anjou. Zum Schluß wird noch Heinrich III. von England, der keine Verbündeten hatte, sein Sohn und dann der Markgraf von Monferrat mit dem Beinamen "spada lunga", langes Schwert, erwähnt. Dieser eroberte Alessandria, wodurch zunächst Monferrat und Canavese, zwei Landschaften in Mittelitalien, litten. Wilhelm war so mächtig, daß er sogar seine Tochter an den griechischen Kaiser Andronicus den II. verheirathete, welcher ihn durch 500 Söldner bei kriegerischen Unternehmungen in Italien unterstützte. | |
| 1 | Nachdem sich drei bis viermal hoch erfreut 196 |
| Umarmt die Beiden, trat Sordellos Schatten | |
| Zurück 'nen Schritt und frug: "Sagt wer Ihr seid?" | |
| 4 | "Eh hier zum Berg die Seelen Zugang hatten, |
| Die aufzusteigen werth der Schöpfer fand, | |
| Ließ Octavian einst meinen Leib bestatten; | |
| 7 | Ich bin Virgil, vom Himmel nur verbannt, |
| Weil fremd der Glaube mir, nicht durch Vergehen." 197 | |
| Bei diesen Worten meines Führers stand | |
| 10 | Sordell, wie der steht, dessen Augen sehen, |
| Was nicht sein Geist begreift, der staunt und frägt: | |
| Ist's wahr? ist's nicht wahr? kann das wohl geschehen? | |
| 13 | Die Brau'n dann senkt er, und umschlang bewegt |
| Virgil, doch jetzt mit demüth'ger Geberde, | |
Wie's Höhern wohl zu thun ein Niedrer pflegt. |
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| 16 | "O Latiums Ruhm, Schmuck deiner Heimatherde, |
| Der du gezeigt was uns're Sprache kann, | |
| Durch welch Verdienst, durch welche Gnade werde | |
| 19 | Ich theilhaft deines Anblicks, großer Mann! |
| Sag, wenn zu hören werth ich bin, dich Weisen, | |
| Ob aus der Unterwelt du kommst? sag an, | |
| 22 | In welchem weiltest du von ihren Kreisen?" |
| Und er: "Durch Himmelskraft war's daß ich kam, | |
| Doch mußt ich jeden Kreis zuvor durchreisen; | |
| 25 | Nicht was ich that, nein, was ich nicht that, nahm |
| Den Anblick mir des Licht's, das Ihr ersehnet, | |
| Von dem die Kunde ich zu spät vernahm! | |
| 28 | Ein Ort liegt drunten, wo's nicht klagt und stöhnet, |
| Doch ist er eingehüllt in Nebelflor, | |
| Da wo wie'n Hauch der Sehnsuchtsseufzer tönet, | |
| 31 | Bin mit den Kindern ich, die schon bevor |
| Sie von der Menschheit Schuld befreit, gestorben, | |
Mit edlen Geistern schweb' ich dort im Chor, |
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| 34 | Die frei von Lastern lebten, unverdorben, |
Die jede Tugend, nur nicht jene drei, |
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Die Ihr die heil'gen nennet, einst erworben. |
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| 37 | Doch sag' uns jetzt, ob hier die Wege frei, |
Und wie der rechte Eingang wohl am besten |
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Zum Purgatorium aufzufinden sei?" |
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| 40 | Da sprach Sordell: "An einen Punkt, den festen, |
Sind wir ja nicht gebannt; so geh' ich mit, |
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Doch seht, schon sinkt die Sonne dort im Westen, |
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| 43 | Und dunkle Nacht hemmt bald des Wandrers Tritt; |
Zeit ist's ein Ruheplätzchen sich zu wählen, |
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Drum folget in dies Thal mir Schritt vor Schritt; |
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| 46 | Denn hier zu uns'rer Rechten weilen Seelen, |
Mit denen die Bekanntschaft freu'n Euch wird." 198 |
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"Muß Nachts der Wandrer hier den Weg verfehlen, |
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| 49 | Hemmt," frug Virgil, "ihn Jemand, oder irrt |
Durch eig'ne Schuld er, ganz umsonst sich mühend?" |
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""Die Dunkelheit," hob Jener an, "verwirrt,"" |
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| 52 | Und mit dem Finger eine Linie ziehend |
Am Boden, fuhr er fort: ""Du kommst gewiß |
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Nicht mal, wenn Helios sank, im West verglühend, |
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| 55 | Hier über diesen Strich! kein Hinderniß |
Stellt als die Nacht sich deinem Will'n entgegen, |
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Doch eben diesen lähmt die Finsterniß; |
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| 58 | Genug bleibt dir an freiem Will'n dagegen, |
Um, wenn der letzte Strahl auch schwand, entlang |
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Den Berg und abwärts frei dich zu bewegen."" |
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| 61 | "So führ", bat staunend jetzt Virgil, "vom Hang |
Hinab uns zu den lieblichen Gefilden, |
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Wo gern du weilst!" Nah schien nach kurzem Gang |
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| 64 | Das Thal mir, da die Felsen schon, die wilden, |
Wie ausgehöhlt, und schmaler ward der Grat, |
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So wie auf Erden auch sich Thäler bilden, |
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| 67 | "Jetzt", sprach Sordell, "steigt nur hinab den Pfad, |
Um, wo 'ne Bucht die Küste macht, zu warten, |
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Bis uns der neue Tag bringt guten Rath!" |
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| 70 | Ein Weg, quer laufend an dem Fels, dem harten, |
Führt' uns hinab grad da, wo minder kühn, |
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Und minder hoch des Thales Wände starrten. |
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| 73 | Gold, Silber, Bleiweiß, Indigo, Karmin, |
Smaragden, frisch gesprengt, wie schnell ermatten |
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Würd' Euer Glanz, würd' Eu're Pracht verglüihn, |
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| 76 | Könnt mit den Blumen man auf diesen Matten |
Zusammenstell'n euch Alle einmal nur! |
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So stellt das Größ're Klein'res stets in Schatten! |
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| 79 | Und nicht allein gemalt hat hier Natur, |
Nein tausend Düfte schuf sie und vermählte |
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In einem Balsamhauch sie auf der Flur. |
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| 82 | Salve regina klang, das froh beseelte, |
Vom Thal herauf, denn Viele sangen laut, |
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Die erst der Berg verdeckt mir, Auserwählte, |
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| 86 | Auf Blumen dort gelagert, frisch bethaut. |
"Ich führ", sprach der, der uns den Weg gewiesen, 199 |
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""Nicht eh'r hinab Euch, bis der Abend graut, |
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| 88 | Denn von der Höhe seht auf jenen Wiesen |
Ihr Jeden besser, als man drunten sieht |
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Im Volksgewühl. So blickt denn hier auf Diesen, |
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| 91 | Der sitzt am höchsten, doch so schlaff und müd, |
Als hab' er manche Pflicht versäumt auf Erden; |
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Rudolph der Kaiser ist's, der schweigt beim Lied. |
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| 94 | Die Wunden konnt er heilen und Beschwerden, |
An denen starb Italien, tief gekränkt, |
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Daß spät erst Andre neu beleben werden. |
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| 97 | Der dessen Anblick, scheint es, Muth ihm schenkt, |
Regierte wo entsprungen das Gewässer, |
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Das rasch die Moldau in die Elbe drängt, |
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| 100 | Und diese in das Meer. Geherrscht hat besser |
In Windeln Ottokar, als Wenzel that, |
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Sein Sohn im Bart, ein Trinker und ein Fresser, |
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| 103 | Der, dessen Nase stumpf ist und den Rath |
Du siehst mit jenem Freundlichen dort pflegen, |
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Starb fliehend, da die Lilien er zertrat; |
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| 106 | Wie er an's Herz sich klopft mit starken Schlägen; |
Wie Jener dort zum Bett die hohle Hand |
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Sich macht, die Wange seufzend drauf zu legen! |
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| 109 | Weil sie dem Uebel Frankreichs sind verwandt, |
Ihm Vater sind und Schwager, drum betrüben |
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Sie um den König sich und um sein Land. |
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| 112 | Der Starke, der zusammensingt da drüben |
Mit dem, deß Nase männlich ragt, war kühn, |
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Mit Kraft umgürtet; wäre Fürst geblieben |
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| 115 | Der Jüngling, der sich traulich lehnt an ihn, |
Dann von Gefäß hätt' zu Gefäß ergossen |
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Die Tugend sich, stets neu empor zu blühn. |
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| 118 | Nicht gleiches Lob gebührt den Nebensprossen; |
Ein Reich hat Friedrich, Jacob auch gebeut, |
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Indeß die bessere Linie ausgeschlossen. |
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| 121 | Nur selten wird durch frischen Zweig erneut |
Des Stammes Tugend, wie wir alle wissen; |
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Es unterbleibt, damit wir allezeit |
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| 124 | Den Herrn um gute Gaben bitten müssen. |
Auf Philipp paßt, auf Peter was ich sprach, 200 |
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Durch die Apulien und Provence zerrissen, |
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| 127 | Hier steht so sehr der Sproß dem Saamen nach, |
Als minder wohl des Gatten, wie Constanze, |
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Beatrix und Margreth' sich rühmen mag. |
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| 130 | Sieh dort den schlicten König, feind dem Glanze, |
Heinrich von England; einsam sitzt er da; |
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Sein Nachwuchs übertrifft den Stamm der Pflanze. |
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| 133 | Der tiefer lehnt am Fels, den Andern nah, |
Und aufwärts schaut ist Wilhelm der Marchese, |
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Der durch den Krieg und Alessandria |
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| 136 | Betrübt hat Monferrat und Canavese. 16.10.2006 |