Purgatorium. 8. Gesang. |
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| Der Hymnus, welchen die Seelen vor dem Sonnenuntergang singen und welcher lateinisch "te ante lucis" beginnt, heißt in der Uebersetzung: "Dich Schöpfer aller Dinge, fleh'n wir vor des Lichtes Scheiden an, daß du nach deiner Gütigkeit uns Schützer und Bewahrer seiest!" u. s. w. Wenn beim Erscheinen der Engel, welche die Versucherin, die Schlange zurücktreiben, von abgestumpften Schwertern die Rede ist, so sollen sie, wie die Einen behaupten deßhalb stumpf sein, weil die Barmherzigkeit die Spitze abschleift, indeß die Andern meinen, es bedeute, daß man die Versuchung abwehren, aber nicht tödten könne. Grün gekleidet sind diese Schutzgeister, weil für das Purgatorium, den Zustand der Hoffnung, diese Farbe paßt. Die bewährten Schultern, hinter die sich der Dichter zurückziehen will, sind die des Virgil. Von bedeutenden Männern kommen hier vor: Nino Visconti von Pisa, Richter von Gallura in Sardinien. Aus dieser Stadt als Guelphe verbannt, überzieht er sie mit Krieg und wird im Kampf erschlagen. Er bittet Dante, seine Tochter Johanna zum Gebet für ihn aufzufordern, wenn dieser jemals auf die Erde zurückkehre, Johanna, von welcher er allein noch Mitleid erwarte, da seine Gattin sich wieder verheirathet habe und zwar mit Visconti von Mailand. Ein Wortspiel wird hier mit den Wappen dieser beiden Viscontis, welches sich auf deren Abzeichen, die Viper von Mailand und den Hahn von Gallura bezieht, gemacht. Auch hier staunen die Geister wieder über den lebendigen Dante, 201 und reden von der Weisheit Gottes, die keine Furth habe, wo das Erkenntnißvermögen hindurchsteuern könne. Bei dieser Gelegenheit wird eines Nino erwähnt, welches Nino Malaspina der jüngere ist, ein Mann, der mehr als Andere Reichthum und Ansehen seiner Familie zu fördern suchte. Er war Ghibelline und herrschte im Val magra, zwischen Genua und Lucca. Wenn dann "vom üblen Haupt der Welt" geredet wird, so ist Papst Bonifaz der VIII., des Dichters persönlicher Feind, gemeint. Astronomisch zu bemerken sind in diesem Gesang nur die Sterne, wellche stillstehen oder den kleinsten Kreis machen, also Sterne, am Pol, hier am Südpol, wobei man sich des schon früher erwähnten Drei- und Viergestirns, der Kardinaltugenden und der theologischen, erinnern muß. Die Stelle, wo des Widders gedacht wird, erklärt sich dahin, daß nicht 7 Lenze vergehen werden, also die Sonne nicht siebenmal im Zeichen des Widders stehen wird, ehe Dante Beweise von der Gunst des Hauses Malaspina empfangen soll. Wenn hier schließlich "der" aus Mantua genannt wird, so bedeutet das wieder den Sordello, welcher aus der Vaterstadt Virgils stammt. | |
| 1 | Die Stunde war jetzt da, die das Gemüth |
| Des Schiffers wandelt, und am Abschiedstage | |
| Sein Herz zurück zu süßen Freunden zieht, | |
| 4 | Die Stunde, wo es klopft mit rasch'rem Schlage |
| Dem Pilger, den der Trennungsschmerz bezwingt, | |
| Wenn ihm die Abendglocke, als beklage | |
| 7 | Des Tages scheiden sie, von ferne klingt; |
| Schon schwieg das Lied; da von der Blumenweide | |
| Stand eine Seele auf, die uns gewinkt, | |
| 10 | Ihr zuzuhören, und die Hände beide |
| Gefaltet zum Gebet, sah unverrückt | |
| Nach Osten sie, als spräch ihr Blick voll Freude, | |
| 13 | O Gott, mich kümmert nichts als du! entzückt |
| Hört' ich vom Munde ihr den Hymnus fließen: | |
| "Te ante lucis", und mrt selbst entrückt, | |
| 16 | Vergaß ich mich in seligem Genießen. |
| Zum Himmel schauend, stimmten Alle ein, | |
| Begleitend bei dem Liede sie, dem süßen. | |
| 19 | Schärf Leser jetzt den Blick! durchsichtig fein |
| Ist hier der Schlei'r ja nur, durch den verborgen | |
| Die Wahrheit wird; du dringst hier leicht hinein! | |
| 22 | Das edle Geisterheer, gekehrt nach Morgen, |
| Sah stets empor, als ob es vor Gefahr | |
| Von oben Schutz erwarte, ach mit Sorgen. | |
| 25 | Da schossen Engel nieder himmlisch klar, |
| Bewerth mit Schwertern beide Lichtgestalten, | |
| Doch schien der Spitze jedes Schwert mir baar. | |
| 28 | So grün wie Blätter, die sich just entfalten, |
| War'n die Gewänder, die vom Schlag geschwellt | |
| Gleichfarb'ger Flügel, hinter ihnen wallten. | |
| 31 | Jetzt sah ich, oberhalb der Schaar, auf's Feld |
Den Einen, unterhalb den Andern fliegen, |
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So wie ein Heer mit Wachen man umstellt. |
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| 34 | Nichts konnt ich unterscheiden von den Zügen |
Wenn ich auch sah der blonden Häupter zwei; |
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Die Sehkraft mußt' dem Uebermaaß erliegen, |
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| 37 | "Sie kommen aus Maria's Schooß herbei |
Zum Schutz für dieses Thal, denn sieh die Schlange |
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Ist nah uns schon!" so sprach Sordell voll Scheu. |
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| 40 | Ich, nicht bekannt mit dem gewohnten Gange, |
Des Unthiers, späht' umher, und barg zuletzt |
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Mich hinter den bewährten Schultern bange. |
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| 43 | "Laßt uns", so fuhr er fort, "hinabgehn jetzt |
Und in den Kreis der großen Schatten treten, |
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Die es mit Euch zu reden, wohl ergötzt." |
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| 46 | Zwei Schritt nur schien's mir, bis auf Blumenbeeten |
Ich drunten stand, und gleich fiel auf im Thal |
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Mir Einer, dessen Augen nach mir spähten. |
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| 49 | Schon dämm'rig war's, doch blieb uns noch ein Strahl, |
Um aufzuhell'n, was erst versteckt den Blicken. |
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Jetzt traten rasch wir näher uns zumal. |
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| 52 | "O edler Richter Nino, mehr beglücken |
Kann nichts mich, als daß ich nicht denken muß, |
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Du sei'st bei den Verdammten!" Voll Entzücken |
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| 55 | Tauscht ich mit Nino dort manch' holden Gruß; |
Dan frug er mich: "Wann durch das Meer, das weite, |
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Kamst du hierher, zu dieses Berges Fuß?" |
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| 58 | ""Durch dunklen Paß kam ich nicht früh'r als heute, |
Ich, der ich noch im ersten Leben bin, |
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Und pilgernd hier erringen will das zweite."" |
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| 61 | Zurückprall'n sah ich, als wär wirr ihr Sinn, |
Sordell und Nino, da gehört sie's hatten. |
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Dann wandte zu Virgil Sordell sich hin, |
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| 64 | Und Nino rief herbei 'nen andern Schatten, |
"Komm Konrad, sieh was Gott thut", dann zu mir: |
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"Bei dem besondern Dank, den abzustatten |
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| 67 | Du Jenem schuldig bist, der für und für |
So tief hält seines Daseins Grund verschleiert, |
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Daß keine Furth geht zum Verständniß hier, |
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| 70 | Sag, wenn du über's Meer zurückgesteuert |
Johannen, daß sie dort, wo das Gebet |
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Der Unschuld gilt, es oft für mich erneuert, |
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| 73 | Da nicht für mich mehr ihre Mutter fleht, |
Denn treulos riß vom Haupt sie sich das Linnen, |
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Den Wittwenschlei'r, was reu'n sie wird zu spät. |
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| 76 | Ach, sie beweist, wie flüchtig Weiber minnen, |
Wie schnell die Gluth erlischt, die dann nur hält, |
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Wenn stets sie angefacht wird von den Sinnen. |
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| 79 | Die Wiper nicht, die Mailand führt in's Feld, |
Wird ihr solch schönes Grabmal lassen bauen, |
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Als einst Gallura's Hahn hätt' aufgestellt." |
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| 82 | Er sprach's, des Zornes Stempel auf den Brauen, |
Gerechten Zorn's, denn Maaß kannt er und Ziel. |
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Ein Punkt zog jetzt mich an, am Zelt dem blauen, |
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| 85 | Um den im Rund sich dreh'n der Sterne viel, |
Doch langsamer als wie in weitern Kreisen; |
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So dreht das Rad sich an der Achse Stiel. |
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| 88 | "Was schaust du?" frug Virgil; und ich zum Weisen: |
"Drei Funken seh' ich, die der Pol entflammt;" |
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Und er: "Dort unten stehn, die schneller reisen, |
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| 91 | Die vier, die erst heut Morgen wir gesammt |
Am Platz gewahrt, wo jetzt die drei entglommen; |
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"Ha!" unterbrach der, der aus Mantua stammt, |
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| 94 | Den Meister, den er an sich zog, beklommen, |
Nach einer Seite weisend jener Schlucht: |
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"Ha, unser großer Feind ist schon gekommen!" |
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| 97 | Jetzt sah, da wo die Schutzwand fehlt der Bucht, |
Ein Thier ich, das wohl, das die bitt're Speise |
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Der Eva bot, die lüstern nach der Frucht. |
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| 100 | Der böse Streif zog sich durch Blumen leise; |
Oft wandt den Kopf der Wurm, als spiel' er gar, |
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Und leckt und putzte sich nach Schlangenweise. |
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| 103 | Da rauscht empor das Himmelssperberpaar. |
Auffliegen sah ich's nicht, beschreib's deßwegen |
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Nicht genauer, doch im Flug sah ich's fürwahr. |
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| 106 | Die Schlange floh vor solchen Flügelschlägen |
Und Jene kehrten, als sie außer Sicht, |
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Zurück zum Platz, wo sie zu wachen pflegen. |
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| 109 | Trotzdem ließ zu durchforschen ab noch nicht, |
Der, den gerufen Nino, meine Züge; |
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"Wenn du so edel bist, daß jenes Licht, |
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| 112 | Das dich nach oben führt, Wachs zur Genüge |
In deinem Willen findet", sprach der Geist, |
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"Zu leuchten dir bis auf die höchste Stiege, |
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| 115 | Und wenn vom Magra-Thal du etwas weißt, |
Und ob's berühmt wie damals ist geblieben, |
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So theil's mir mit, da's mich betrifft zumeist, |
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| 118 | Denn Conrad Malaspina hieß ich drüben. |
Der alte bin ich nicht, doch ihm verwandt, |
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So meiner Sippe hold, daß ich mein Lieben |
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| 121 | Hier läutern soll vom Uebermaaß." ""Dein Land |
Besucht ich nie, indessen wem denn wäre |
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Es in Europa, sagt ich, nicht bekannt! |
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| 124 | Ja, es verkünden deines Hauses Ehre |
Der Ritter und der Bau'r! drum kennt es doch |
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Selbst der, der's nie besucht! O Freund, ich schwöre, |
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| 127 | So wahr ich hoff zu klimmen auf dies Joch, |
Von Börs' und Schwert macht den Gebrauch, den rechten, |
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Dein großmüthiges Haus wie früher noch. |
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| 130 | Wird auch die Welt verführt vom Haupt, dem schlechten, |
Dein Volk, durch Sitte edel und Natur, |
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Hält an der Treue fest, der alten, echten." |
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| 133 | Und er: Geh hin, eh' auf der Himmelsflur, |
Da wo der Widder springt, sich legt zu Bette |
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Die gold'ne Sonne siebenmal auch nur, |
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| 136 | Schlägt man die gute Meinung dir ich wette |
So tief in's Haupt mit Nägeln stark und lang, |
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Als Andrer Rede nie vermocht es hätte, |
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| 139 | Hemmt nicht Gerechtigkeit der Dinge Gang. 16.10.2006 |