Purgatorium 11. Gesang. |
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| Wenn hier von den Erstlingswerken Gotte's die Rede ist, um derentwillen er gern im Himmel ist, so sind damit die Engel gemeint. Als die pilgernden Seelen das Vaterunser beten, erläutern sie die Bitte führe uns nicht in Versuchung dahin, daß sie dieselbe nicht für sich, die ja der Verlockung nicht mehr ausgesetzt sind, sondern für ihre irdischen Brüder aussprechen. So wird der schöne Liebesbund vollendet, indem die Seelen zuerst um die Gebete der Menschen flehen, und diesen nun wiederum ihre Fürbitte zuwenden. Bei dem Wunsche dieser Büßer, bald zu Gott zu kommen, beschwört sie Virgil, ihm den Weg zu zeigen, wobei wieder auf Dante's schwerfällige Natur Bezug genommen wird. An historischen Figuren kommen in diesem Gesang vor: Humbert Aldobrandeschi, Graf von Santafiore, Ghibelline aus Siena. Sein Geschlecht war als sehr stolz bekannt. Diese Grafen hatten sich gerühmt, so viele Schlösser zu besitzen, daß sie jede Nacht im Jahr, in einem andern schlafen könnten. Aus Siena vertrieben, kämpften sie gegen diese Stadt. Humbert fiel auf seiner Burg Campagnatico von Mörderhand. Dann Oderisi von Agubbio, ein berühmter Maler, ein Freund Giotto's, auf dessen Empfehlung ihn der Papst viele Bücher ausmalen ließ. Die Kunst, welche man in Paris, wie hier gesagt wird, illuminiren nannte, ist die Miniatürmalerei. Die Mode scheint damals ebenso schnell wie jetzt gewechselt zu haben, denn dieser Oderisi wurde schnell über Frank, den Bologneser, der von Vasari als ein besserer Meister gepriesen wird, vergessen. So verdunkelt den berühmten Cimabue der jüngere Giotto. | |
| 1 | O Vater unser, den die Himmel loben, |
| Du bist im Himmel, doch du bist nur dort | |
| Aus Lieb zu deinen Erstlingswerken droben, | |
| 4 | Und nicht als schränke ein dich je ein Ort; |
| Preis deinem Namen, deinem Hauch lobsingen | |
| Dem süßen wir, und deinem ew'gen Wort, | |
| 7 | Es komm' dein Reich zu uns, denn aufzuschwingen |
| Vermag der Mensch sich nicht in's Friedensreich. | |
| Dein Wille muß geschehn in allen Dingen! | |
| 10 | Hosiannah rufend, deinen Engeln gleich, |
| Soll'n wir dir freudig opfern unsern Willen. | |
| Gieb unser täglich Brod uns, Manna reich' | |
| 13 | Uns Pilgern, daß wir uns're Pflicht erfüllen, |
| Denn der selbst, der voll Eifer und Geduld, | |
| Geht rückwärts, kann er nicht den Hunger stillen. | |
| 16 | Verzeihe uns Barmherz'ger uns're Schuld, |
| Wie Allen wir vergeben, Keinen hassen! | |
| Nicht führ' uns in Versuchung, Gott der Huld, | |
| 19 | Nicht wolle uns're Tugend prüfen lassen, |
| Die schwache, vor dem alten Seelenfeind. | |
| Für die ist, die wir dort zurückgelassen | |
| 22 | Die letzte Bitte, nicht für uns gemeint, |
Denn keine Lockung kann uns hier berücken. |
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So bat um gute Pilgerschaft vereint |
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| 25 | Für sich und uns die Schaar, die krumm den Rücken |
In Gang sich setzt' auf's Neu; doch kamen kaum |
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Die Armen fort, belastet zum Ersticken, |
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| 28 | So wird man's wohl gefühlt im bösen Traum. |
Mit ihrer Bürde, zugetheilt verschieden, |
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Umkreisten sie jetzt matt den ersten Saum; |
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| 31 | Wenn dort für uns trotzdem noch fleh'n die Müden, |
Was soll'n für sie wir thun denn auf der Welt? |
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Es soll'n, die guten Willens sind hienieden, |
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| 34 | Den Armen helfen, welche Schuld entstellt, |
Daß ab sie waschen Staub und Dunst der Erden, |
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Um aufzuschweben dann zum Sternenzelt. |
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| 37 | "O wenn Ihr wollt, daß von des Weg's Beschwerden |
Euch Mitleid freimacht und Gerechtigkeit, |
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Und losgebunden Eure Schwingen werden," |
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| 40 | "Zeigt", rief Virgil, "wo sich ein Ausgang beut! |
Und giebt's verschiedene Wege, zeigt die Fährte, |
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Die nicht so steil als andre, nicht so weit! |
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| 43 | Denn Adams Fleisch, das einst auch uns beschwerte |
Bekleidet diesen, und zum Steigen lahm |
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Ist trotz des guten Willens mein Gefährte." |
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| 46 | Obgleich ich jetzt die Antwort klar vernahm, |
Die Einer gab auf meines Meisters Bitte, |
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So wußt' ich dennoch nicht woher sie kam. |
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| 49 | "Geht", ward gesagt, "mit uns in gleichem Tritte |
Zur Rechten fort, dann kommt zum Paß Ihr bald, |
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Ersteiglich für lebend'ger Wesen Schritte. |
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| 52 | Ach hemmte mich der Stein nicht, mit Gewalt |
Den Nacken pressend, um ihn krumm zu biegen, |
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Würd' anschaun ich des Lebenden Gestalt, |
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| 55 | Und sehn, da er den Namen noch verschwiegen, |
Ob er bekannt mir ist, und ob zu schau'n |
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Des Mitleids Spur wohl ist in seinen Zügen. |
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| 58 | Lateiner bin ich aus Toscana's Gau'n, |
Aldobrandeschi durft' ich Vater nennen; |
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Aus Stolz auf mein Geschlecht, aus Selbstvertrau'n, |
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| 61 | Vergaß der Mutter ich, die Alle kennen, |
Aus deren Schooß wir All geboren sind. |
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So ließ mein Stolz mich in's Verderben rennen. |
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| 64 | In Campagnatico weiß jedes Kind, |
In Siena auch, was mich gebracht zu Falle, |
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Warum ich starb und wie ich hochgesinnt. |
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| 67 | Humbert bin ich, und mich nicht nur, nein Alle |
Die Meinen hat der Hochmuth umgebracht. |
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D'rum ziemt's sich, daß zur Buße hier ich walle, |
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| 70 | Erdrückt fast von der zentnerschweren Fracht. |
Was nicht gesühnt, denn ach ich starb zu frühe, |
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Im Leben ward, wird hier jetzt gut gemacht." |
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| 73 | Zuhorchend senkt ich mein Gesicht, und siehe, |
Ein Andrer wandte jetzt den Kopf mir zu, |
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Und unterm Stein hob er ihn auf mit Mühe; |
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| 76 | Er sah, erkannt und nannte mich im Nu, |
Der ich im Takt ging tief gebückt mit Jenen. |
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Da rief auch ich: "Bist Oderisi du, |
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| 79 | Agobbio's Ruhm, die Zier der Kunst, der schönen, |
Die in Paris illuminiren heißt?" |
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"Die Blätter lächeln mehr", hört ich ihn stöhnen, |
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| 82 | "Die Frank, der Bologneser malt; du weißt |
Daß mein nur noch ein kleines Theil der Ehre, |
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Die ganze Summe sein, den Jeder preist. |
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| 85 | Nicht spräch' ich so, wenn noch ich drunten wäre, |
Denn stets wähnt ich, daß ich der Erste sei; |
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Und solch ein Stolz zahlt Reugeld hier, das schwere. |
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| 88 | Ja hier wär ich nicht mal, wenn dort, wo frei |
Die Wahl noch, ich zuletzt nicht umgewendet. |
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O eitler Ruhm du welkst dahin wie Heu! |
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| 91 | Wie schnell am höchsten Zweig dein Grün verendet, |
Wenn bess'rer Zeit nicht folget in der Welt |
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Die rohe, wo kein neu Talent und blendet; |
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| 96 | So dachte Cimabue stets das Feld |
Im Malen zu behaupten, und schon heute |
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Spricht man von Giotto nur! in Schatten stellt |
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| 97 | Den ersten Dichter Guido, schon der zweite, |
Und schon lebt der wohl, der nach altem Brauch |
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Die beiden aus dem Nest wirft. O Ihr Leute, |
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| 100 | Was ist der Weltruf denn? ein Wind, ein Hauch: |
Bald kommt von hier er, bald von dort gefahren, |
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Und tauscht den Namen mit der Richtung auch! |
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| 103 | Um wie viel wird dein Ruhm nach tausend Jahren |
Wohl lauter schall'n, wenn spät erblaßt du bist, |
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Als wenn ein lallend Kind, das nichts erfahren |
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| 106 | Du früh gestorben wärst; und kürz're Frist |
Sind tausend Jahr, der Ewigkeit zur Seite, |
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Als wie ein Zucken uns'rer Wimper ist, |
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| 109 | Verglichen mit der Umlaufszeit und Weite |
Des Kreises, der am langsamsten sich biegt; |
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Sieh den Belad'nen, hinter dem ich schreite, |
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| 112 | Laut pries den ganz Toscana, der hier kriecht. |
Jetzt flüstert Siena kaum von ihm, dem Kühnen, |
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Durch den's die Florentinern Wuth besiegt. |
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| 115 | Schau von des Grases Farbe ist, des grünen, |
Eur' Ruhm! schnell sproßt, schnell welkt das Gras und ach |
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Grad der entfärbt's, der's erst so hold beschienen, |
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| 118 | Daß es für ihn den harten Grund durchbrach." |
"Dein Wort", rief ich, "mahnt ab vom Uebermuthe, |
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Und schon läßt meines Stolzes Wallung nach; |
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| 121 | Doch wer ist Jener?" Antwort gab der Gute: |
"Man hieß einst Provenzan Salvani ihn; |
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So ging, so geht, der seit er starb, nicht ruhte; |
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| 124 | Mit solcher Münze zahlt, wer allzukühn |
Dort drüben war. Den Nacken muß er biegen |
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Und muß die Bürde durch den Staub hier ziehn, |
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| 127 | Weil Siena er geknechtet." "Ist gestiegen |
Er schon", rief ich, "da der bereut so spät |
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Doch harr'n muß, bis man ihm erschließt die Stiegen |
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| 130 | So lang, als er gelebt hat, wenn Gebet |
Der Frommen nicht den Zeitraum kürzt, den langen." |
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"Vernimm, was umgewandelt dies Dekret! |
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| 133 | Den Freund zu retten, der von Carl gefangen, |
Stellt bittend auf den Markt sich Provenzan; |
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Den Stolz verleugnend, roth vor Schaam die Wangen, |
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| 136 | Hat auf des Ruhmes Gipfel er gethan, |
Was jeden Tropfen Blut in ihm empörte. |
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Die That war's, die ihm aufschloß diese Bahn! |
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| 139 | Nichts mehr! scheint dunkel auch dir das Gehörte, |
So wird doch deiner Nachbarn Thu'n zumeist |
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Erklären dir, was ich noch nicht erklärte. |
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| 142 | Die alten Grenzen hier durchbrach der Geist." 19. 10. 2006 |