Purgatorium. 16. Gesang. |
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| In diesem Gesang lernen wir Dante wieder anstaunen als einen Mann, welcher seiner Zeit weit vorausgeeilt war. Er unterliegt nicht dem damals herrschenden Aberglauben an die Macht der Gestirne und wahrt dem Menschen die Willensfreiheit allen Einflüssen der Natur zum Trotz. Es folgt nun eine religiös-politische Betrachtung. Das Gleichniß, von den zwei Schwertern, das geistliche und das weltliche, ist hier in das von 238 zwei Sonnen umgewandelt, dunkler erscheint eine Anspielung auf den Papst, wo von einem Thier, das wiederkäut und ungespaltene Hufe hat, die Rede ist. Die Anspielung auf die Enterbung des Stammes Levi, in Gegensatz zu der damals so reichen Geistlichkeit gebracht, erklärt sich von selbst. Friedrich, welcher dann genannt wird, ist der zweite dieses Namens, der Hohenstaufe, der gute Gerhard ist der Graf von Cammino, ein einflußreicher Guelphe, der Vater der Gaja, einer schönen Dame jener Zeit, Markus, ein freigebiger Edelmann. |
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| 1 | Nicht Höllendunkel hatte, nicht die Nacht |
| Die unter armem Himmel uns vergangen, | |
| Wo in dem Dunstmeer ach kein Stern gelacht, | |
| 4 | So dichten Schlei'r mir vor's Gesicht gehangen, |
| Als hier ihn bildete die Nebelschicht. | |
| Der Qualm berührte rauh mir Stirn und Wangen | |
| 7 | Und öffnen konnt' ich meine Augen nicht. |
| Da trat Virgil heran und bot zur Stütze | |
| Den Ellenbogen mir; ich folgt ihm dicht | |
| 10 | Wie'n Blinder thut, daß ihn sein Führer schütze, |
| Indem er leicht den Kopf sonst ein sich rennt, | |
| An harte Dinge stoßend, oder spitze. | |
| 13 | So, durch den Dampf, in dem man nichts erkennt, |
| Folgt ich Virgil und tappte gleich den Blinden. | |
| "Hüt' dich", sprach er, "daß uns kein Zufall trennt!" | |
| 16 | Jetzt hört ich Stimmen, die im Ton, dem linden, |
| Um Frieden flehten recht aus Herzensgrund | |
| Zum Gotteslamm, das trägt der Menschheit Sünden. | |
| 19 | "Lamm Gottes!" klang es wie aus einem Mund, |
| Und Alle beteten in einer Weise, | |
| Als wär's ein einz'ger großer Liebesbund. | |
| 22 | "Sind's Geister, die so flehen", frug ich leise? |
"Recht sagst du; und zu lösen auch bedacht |
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Des Zornes Knoten, sind sie", sprach der Weise. |
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| 25 | ""Wer bist du, der hier geht durch uns're Nacht, |
Und redet, als ob er die Zeit bestimme |
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Nach dem Kalender, wie man's drüben macht?"" |
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| 28 | Jetzt mahnt Virgil: "Gieb Antwort dieser Stimme, |
Und frag ob dies der Pfad ist auf die Höhn?" |
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"Geschöpf, das abwäscht hier die Schuld, die schlimme, |
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| 31 | Um heimzukehr'n zum Schöpfer rein und schön, |
Wenn du den Paß uns zeigst, sollst Kund' erhalten, |
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Von hohen Wundern du." ""Mit werd' ich gehn, |
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| 34 | Und wenn die Dämpfe uns, die festgeballten, |
Das Schau'n verwehren, sprach der Geist, so denkt, |
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Es muß uns das Gehör zusammenhalten."" |
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| 37 | "In dieser Hülle, die der Tod einst sprengt, |
Geh ich hinauf", rief ich, "und meine Schritte |
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Hab' durch die Hölle ich hierher gelenkt. |
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| 40 | Da Gott erlaubt, auf einer Heil'gen Bitte, |
Mir einzugehn in seine Herrlichkeit |
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In einer Art, die heut zu Tag nicht Sitte, |
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| 43 | So bist zu helfen du gewiß bereit, |
O sag, wer warst du einst im Weltgewühle?" |
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"Lombarde war ich, und man hieß zur Zeit |
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| 46 | Mich Marcus; welterfahren, nahm zum Ziele |
Ich mir die Tugend, nach der Niemand jetzt |
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Den Bogen spannt! Einst liebten sie so Viele! |
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| 49 | Dies ist der grade Weg. Kommst du zuletzt |
In's Paradies, so fleh' ich an dich, flehe, |
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Da¤ endlich Gott mich auch dahin versetzt." |
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| 52 | "Ich schwör's", rief ich, "doch muß ich, eh' ich gehe, |
Des Zweifels mich, der sonst den Kopf fürwahr |
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Mir sprengt, entlasten erst, denn doppelt, wehe, |
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| 55 | Nach deinem Spruch ist er, der einfach war, |
Was hier, was dort ich hörte, möcht ich gerne |
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Verknüpfen zum Beweis. Der Tugend baar |
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| 58 | Ist wohl die Welt und faul im tiefsten Kerne, |
Was aber ist der Grund? der Eine sucht |
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Auf Erden ihn, der Andre klagt die Sterne |
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| 61 | Dort oben an, als hätten sie versucht |
Zum Bösen ihn! O sag zu Aller Frommen |
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Ist's Recht, daß so man den Gestirnen flucht?" |
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| 64 | Da seufzte auf der Schatten tief beklommen: |
"Die Welt ist blind, in ihrem Urtheil krank; |
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Und du bist aus der blinden Welt gekommen. |
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| 67 | Ihr Menschen schreibt den Grund Eu'r lebenlang |
Von Allem was geschieht den Himmelsmächten |
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Dort oben zu, als üb' der Himmel Zwang. |
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| 70 | Eu'r Wille ist ja frei; nichts kann ihn knechten; |
Und wär's gerecht dann, wie Ihr's jetzt doch nennt, |
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Wenn Lohn folgt guten Thaten, Strafe schlechten? |
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| 73 | Die erste Regung kommt vom Firmament, |
Zwar jede nicht, doch sei's, Ihr habt ja drüben |
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Ein Licht, bei dem man scheidet und erkennt |
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| 76 | Was gut, was böse ist von diesen Trieben, |
Habt freien Willen; wenn im Kriege nur |
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Er Sieger in der ersten Schlacht geblieben, |
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| 79 | Dann zwingt er später Alles. Der Natur, |
Der bessern, und der höh'ren Kraft, beugt gerne |
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Der Mensch sich dann und folget ihrer Spur, |
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| 82 | Und sie befrei'n ihn von der Macht der Sterne, |
So sucht den Grund der Noth in Euch, und bannt |
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Das Vorurtheil, als läg' er in der Ferne, |
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| 85 | Die Seele geht hervor aus dessen Hand, |
Der sie geliebt schon eh' sie war, und siehe |
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Wie'n Mägdlein lacht und weint sie, greift nach Tand; |
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| 88 | Nichts weiß, nichts ahnet sie von Schmerz und Mühe, |
Und kehrt zurück zu dem was ihr gefällt, |
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Bewegt vom heitern Schöpfer spät und frühe. |
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| 91 | Ein kleines Gut lockt erst, dem nach sie stellt, |
Getäuscht zu leicht; sie folgt ihm wie auf Flügeln; |
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Wohl ihr, wenn sie zurück ein Zaum noch hält; |
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| 94 | Drum thun Gesetze Noth, die Gier zu zügeln, |
Ein König auch, der spät noch scharf genug |
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Zu schaun die Thürme Zions auf den Hügeln. |
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| 97 | Gesetze giebts, doch wer vollzieht den Spruch? |
Keiner! der wiederkäut, doch ungespalten |
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Die Hufe hat, der Hirt, ist unser Fluch! |
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| 100 | Denn da die Heerd' ihn sieht willkürlich schalten, |
Ein Gut antastend, jeder Kreatur |
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Begehrenswerth, ist sie nicht mehr zu halten, |
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| 103 | Sie mästet sich wie er auf üpp'ger Flur, |
Und führt ob schlechter Leitung dann Beschwerde; |
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Das ist des Uebels Grund, nicht die Natur! |
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| 106 | Rom, einst der Menschheit Heil, der Schutz der Heerde, |
Besaß zwei Sonnen, eine die erhellt |
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Den Himmelsweg, die andre den der Erde. |
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| 109 | Die eine löschte aus am Himmelszelt |
Die andre. Schwert und Hirtenstecken |
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Sind jetzt vereint, und bös sind sie gestellt, |
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| 112 | Denn eins kann nun das andre nicht mehr schrecken. |
Wenn du's nicht glaubst, betracht' die Aehre, Freund, |
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An ihr kannst du des Grases Art entdecken. |
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| 115 | Im Land, wo Etsch und Po strömt, war vereint |
Die Kraft mit feiner Sitte; reich an Ehren |
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War's ja, eh Friedrich stritt mit mächt'gem Feind. |
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| 118 | Jetzt mag's durchzieh'n, jetzt mag dort frech verkehren |
Der, der den Blick der Edlen sonst gescheut. |
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Zwar sind drei Alte dort noch, die sich wehren |
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| 121 | Und kriegen wider dieser neue Zeit, |
Und schon zu lang dem ein und andren Greise |
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Erscheint's bis Gott ihn abruft aus dem Streit. |
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| 124 | Conrad Pallazzo, Gerhard gut und weise, |
Guido Castell', den den Lombarden nennt |
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Das Volk, bezeichnend ihn nach fränk'scher Weise. |
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| 127 | Die Dreie sind's! Sieh in die Sümpfe rennt |
Rom's Kirche, sich und ihre Last, im Schlamme |
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Besudelnd ach! dies Doppelregiment |
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| 130 | Ist Schuld; die Herrschsucht ist's, die ich verdamme!" |
"O Marcus, jetzt erkenn ich, daß mit Recht |
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Das Erbtheil man entzogen Levi's Stamme. |
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| 133 | Doch wer ist Gerhard, der von dem Geschlecht, |
Das schon erloschen, übrig ist geblieben, |
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Wie'n Vorwurf für die Jetztzeit, die so schlecht?" |
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| 136 | "Hast Scherz du denn bisher mit mir getrieben? |
Du sprichst Toscanisch! nun so kennst du auch, |
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Nein täusch' mich nicht, den Guten, den wir lieben; |
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| 139 | Beinamen sind nicht andre im Gebrauch, |
Man müßt' ihn denn den Vater Gaia's heißen. |
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Lebwohl, ich scheide jetzt, da durch den Rauch |
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| 142 | Das Zwielicht schimmert mit dem Schein, dem weißen, |
Und dort sein wird, vor meiner Wiederkehr, |
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Der Engel, der Erlösung uns verheißen." |
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| 145 | Rasch wandt' er um und gab mir kein Gehör. 23. 10. 2006 |