Purgatorium. 17. Gesang. |
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| Der Dampf, in welchem die Pilger wandern, ist ein Bild des Zorns, welcher den Geist des Menschen umnebelt. In den Visionen kommt die That der Philomele vor, welche sich für die Verbrechen ihres Schwagers Tereus so an ihm rächte, daß sie seinen Sohn Itys tödtete und ihm denselben als Speise vorsetzte, worauf Jene, von Tereus der Zunge beraubt, in eine Nachtigall verwandelt wurde; dann die Kreuzigung Hamanns, des Verfolgers der Juden, welcher Assuerus, sein Herr, Esther, dessen Gattin und Mardocheus, der Gerechte, beiwohnten, der Selbstmord der Amata, Gemahlin des Latinus, des Königs von Latium, die Turnus, den Bräutigam ihrer Tochter, in der Schlacht von seinem Nebenbuhler getödtet wähnte und sich deßhalb umbrachte. Ihre Tochter Lavinia beklagte sie, wie der römische Dichter sagt: "Sie, die Tochter Lavinia, zuerst mit den Händen, das blonde Haar und die rosige Wange entstellend; dann raset die andre Schaar ringsum; es ertönen umher vom Geklage die Hallen." Lavinia, welche nun dem Mörder des Turnus als Gattin zufallen sollte, beklagt erst die Mutter, ehe sie den Bräutigam beweint. Das Thema der Liebe wird nun wieder aufgenommen. Es folgt eine Charakterisirung dieses Gefühls, wobei die Liebe, welche nur ein Naturtrieb ist, als eine solche, die nicht in der Wahl des Gegenstandes irren kann, bezeichnet wird, also z. B. die Mutterliebe. Die Seelenliebe aber, wo die Wahl frei ist, kann in der Wahl des Gegenstandes sowohl irren, als wie sie auch durch Lauheit, und andrerseits durch Maaßlosigkeit fehlen kann. Solche unmäßige Anhänglichkeit an ein Geschöpf heißt, es über den Schöpfer erheben. Da jeder Mensch sich selbst liebt, und die Kreatur dem Schöpfer, hier erster Geist genannt, verbunden ist, so kann kein Geschöpf Gott hassen, wohl aber haßt er seinen Nächsten, und zwar aus übertriebener Eigenliebe. Der Mensch versündigt sich darin auf dreierlei Art, erstens, indem er sich an der Niedrigkeit und dem Schaden des Nächsten freut, zweitens, indem er über dessen Glück trauert, drittens, indem ihn Rachedurst gegen den Mitmenschen beseelt, von dem er eine Beleidigung erfahren hat. |
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| 1 | Entsinn dich Leser, wie der Nebel braut |
| Im Hochgebirg' und oft dich überfallen, | |
| Daß mehr nicht als der Maulwurf durch die Haut | |
| 4 | Du sehen konntest durch die Wolkenballen, |
| Und wie die Sonnenkugel endlich da | |
| Hineindrang in dies Weben und dies Wallen; | |
| 7 | Streng' an die Phantasie, sie bringt dir's nah; |
| Dann weißt du auch, wie ich am Horizonte | |
| Die strahlenlose Scheibe wiedersah, | |
| 10 | Die Strand und Fuß des Bergs nicht mehr besonnte. |
| Dem Schritt Virgils paßt ich, entflohn dem Rauch, | |
| Den meinen an, und ging so schnell ich konnte. | |
| 13 | O Phantasie, wie reißt dein Feuerhauch |
| Uns mit! nichts kann im wachen Traum uns stören, | |
| Und dröhnten uns an's Ohr Posaunen auch! | |
| 16 | Wer regt dich an? Da nichts wir sehn, noch hören, |
| So thun's die Sinne nicht! vielleicht ein Stern, | |
| Den Himmelsmächte droben erst belehren, | |
| 19 | Vielleicht unmittelbar die Kraft des Herrn? |
| Durch dich ward ich entrückt den Außendingen, | |
| Du hieltest alles Andre nun mir fern. | |
| 22 | Die grause That sah ich das Weib vollbringen, |
Die dann zum Vogel ward, der sich ergötzt |
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Am eig'nen Lied und müd' nicht wird zu singen. |
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| 25 | In dieses Bild griff ein das zweite jetzt. |
Am Kreuze starb ein Mann vor meinem Blicke, |
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Er dräute und er trotzte bis zuletzt. |
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| 28 | Assuerus stand dabei, der straft die Tücke, |
Und Esther, diesem König jüngst vermählt, |
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Mardochius auch, ein Mann aus einem Stücke, |
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| 31 | Den Redlichkeit, in Wort und That, beseelt. |
Als dieses Bild, das ich im Geist noch sehe, |
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Zersprang, der Blase gleich, der Wasser fehlt, |
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| 34 | Stieg eine Jungfrau vor mir in die Höhe; |
"Warum, o Kön'gin, wolltest nicht du sein? |
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Um nicht Lavinien zu verlieren, wehe, |
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| 37 | Gabst du den Tod dir! sieh, ich bin allein, |
Und du verlorst mich! Deinen Staub befeuchte |
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Mit Thränen ich, eh' Andre ich bewein'!" |
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| 40 | So schluchzte sie. Wenn plötzlich eine Leuchte |
Man vor geschloss'ne Lider hält, so bricht |
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Der Strahl den Schlaf, und der vom Glanz Verscheuchte |
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| 43 | Stirbt zuckend hin. Hier sprengte auch ein Licht, |
Viel heller als auf Erden je eins brannte, |
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Mit einem Ruck das innere Gesicht. |
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| 46 | Als ich zu sehen wo ich war, mich wandte, |
Erklang 'ne Stimme, die ans Herz mir schlug: |
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"Hier geht's hinauf!" Da ich die gottgesandte |
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| 49 | Gehört, vergaß ich Alles sonst im Flug. |
Den wollt ich sehn, der sprach, und dem Verlangen |
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Erschien sein voller Anblick nur genug. |
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| 52 | Doch ist's wie mit der Sonne mir gegangen |
Mit ihm, verhüllt im Strahlenüberfluß, |
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Denn wie auch hier und dort die Augen rangen, |
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| 55 | Die Sehkraft war zu schwach zum Vollgenuß. |
"Der Geist", hob an Virgil, "zeigt eh wir fragen |
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Den Weg uns schon, und kräftigt den Entschluß. |
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| 58 | Er thut für uns, was dort in Erdentagen |
Der Mensch nur für den Menschen thuen kann; |
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Denn tückisch sinnt die Bitte abzuschlagen, |
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| 61 | Der weiß was Noth thut und trotzdem auch dann |
Sich doch noch bitten läßt." Die Füße rege, |
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Denn sieh, es treibt ein Himmelsgeist dich an! |
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| 64 | Und ohne dies verhüllt bald Nacht die Wege." |
Da auf die Treppe ich gesetzt den Fuß, |
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War's mir, als spürt' ich leise Flügelschläge, |
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| 67 | Mein Antlitz fächelnd; sanft erklang der Gruß: |
"Wir preisen die, die Frieden haben, selig!" |
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Die Strahlen, wie's geschieht vor Tagesschluß, |
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| 70 | Aufschießend zum Zenith, erloschen mählig, |
So daß als eben noch der Meister sprach, |
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Die Sterne droben aufgetaucht unzählig. |
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| 73 | "O meine Kraft, warum denn läßt du nach?" |
So frug ich selbst mich, auf der Stiege keuchend, |
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Und meine Füße, plötzlich matt und schwach, |
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| 76 | Jetzt Waffenstillstand machten, kaum noch schleichend. |
Doch war'n wir oben nun, wo fest ich hing |
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Wie'n Kahn, zur Noth noch grad den Strand erreichend. |
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| 79 | Ich lauschte erst, ob in dem neuen Ring |
Sich Worte oder Töne hören ließen, |
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Eh' mit Virgil ich an zu reden fing: |
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| 82 | "Sag, welche Sünde hier die Menschen büßen? |
Nicht laß die Rede ruh'n, wenn auch erschlafft |
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Vom langen Gehn ich Ruhe gönn' den Füßen." |
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| 85 | "Ersetzt wird hier," sprach er, "was mangelhaft |
An Lieb' und Pflichterfüllung noch geblieben; |
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Der dort gerudert hat, doch ohne Kraft, |
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| 88 | Wird hier zu tücht'gen Schlägen angetrieben; |
Unmöglich ist's dem Schöpfer, ewig gut, |
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Unmöglich dem Geschöpf auch, nicht zu lieben, |
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| 91 | Bald ist die Liebe Wallung nur im Blut, |
Bald Seelenregung. Nicht der Trieb kann fehlen, |
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Doch diese irrt, sei's, daß zu viel sie thut, |
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| 94 | Sei's auch zu wenig liebt, sei's, daß beim Wählen |
Des Gegenstands sie fehl griff, unbewußt. |
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Gilt Liebe nur dem höchsten Gut der Seelen, |
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| 97 | Und flammt für Erdengüter nur die Brust |
Zu maaßlos nicht, so kann auch nicht im Leben |
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Ursache sein die Lieb' zu böser Lust. |
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| 100 | Doch wenn zu heiß wir solch ein Gut erstreben, |
Und andrerseits zu lau, wenn holdem Trug, |
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Ja wenn dem Bösen wir uns ganz ergeben, |
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| 103 | Dann brauchen das Geschöpf, o Widerspruch! |
Wir gegen seinen Schöpfer! Welch erfrechen! |
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Der Saame aus dem Segen sproßt und Fluch |
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| 106 | Ist Liebe, Grund der Tugend, Grund der Schwächen. |
Weil des Geliebten Wohl in's Aug' sie faßt, |
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So wird kein Mensch sich an sich selber rächen; |
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| 109 | Wer kränkt sich selbst, wer lebt der selbst sich haßt? |
Da Geister nicht getrennt mal sind zu denken |
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Vom ersten Geist, der alles Sein umfaßt, |
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| 112 | Da ohne ihn wir in Vernichtung sänken, |
So kann ihn hassen keine Kreatur. |
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Den Menschen aber liebt der Mensch zu kränken, |
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| 115 | Und diese böse Lieb' ist von Natur |
In drei getheilt; wer gern der Erste wäre, |
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Der liebt des Andern Niedrigkeit; wer nur |
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| 118 | Sich sorgt um den Verlust von Glück und Ehre, |
Den stimmt des Nächsten Glück und Ansehn trüb, |
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Und dem, in welchem Kränkung hat, die schwere, |
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| 121 | Geweckt den Rachedurst, dem ist es lieb, |
Wenn den Beleid'ger das Geschick vernichtet. |
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Hier unter uns wird dieser böse Trieb, |
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| 124 | Der dreigetheilt, in Kreisen drei gerichtet. |
Noch sei von Lieb', die zwar ein edles Gut, |
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Doch nicht in rechter Art erstrebt, berichtet. |
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| 127 | Ein Bild von Glück, in dem die Seele ruht, |
Macht Jeder sich, sei's auch nicht scharf umrissen; |
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Nach diesem strebt man; wer's nur lässig thut, |
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| 130 | Wer's eifrig zu erkennen nicht beflissen, |
Und wenn erkannt im Ringen lau und matt |
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Trotzdem noch ist, der wird's hier sühnen müssen. |
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| 133 | Noch giebt's ein Gut, davon wird Keiner satt, |
Das ist kein Saft, dem Heil entquillt und Leben, |
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Die Wurzel guter Frucht ist's nicht, und hat |
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| 136 | Man dies geliebt, wird's eher nicht vergeben, |
Bis in drei höhern Kreisen es gebüßt. |
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Warum sie dreigetheilt, verschweig ich eben, |
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| 139 | Damit du um Erkenntniß selbst dich mühst." 23. 10. 2006 |